„Die Identifikation von Nutzerbedürfnissen gehört zum essentiellen Kern unseres Geschäfts. easyfeedback begleitet uns schon seit mehreren Jahren bei dieser Aufgabe. Wir schätzen besonders die intuitive Bedienbarkeit sowie den professionellen Support.“
„Wir nutzen easyfeedback für interne und externe Umfragen – schnell, bequem und „easy”! Der unkomplizierte und herzliche Support zaubert uns ein Lächeln aufs Gesicht und wir freuen uns über die stete Weiterentwicklung der Plattform.“
Eine gute Usability zeichnet sich durch Einfachheit, Verständlichkeit und Effizienz aus. Treffen diese Faktoren zusammen, wirkt die Nutzung eines Systems intuitiv und angenehm.
Damit dies nicht nur ein Anspruch bleibt, sondern kontinuierlich überprüft werden kann, braucht es kurze und verlässliche Befragungen.
Hier setzt der System Usability Scale (SUS) an: Mit nur zehn Fragen misst er schnell und präzise, wie nutzerfreundlich eine Software oder ein Tool wahrgenommen wird.
Das Ergebnis ist ein klarer Score, der sich leicht interpretieren und mit anderen Systemen vergleichen lässt.
Mit easyfeedback steht Ihnen der SUS-Fragebogen bereits als kostenlose Vorlage zur Verfügung.
Einfach anmelden, einsetzen und direkt wertvolles Nutzerfeedback sammeln – ganz ohne zusätzlichen Aufwand.
Und wenn Sie später tiefere Einblicke in die User Experience gewinnen möchten, können Sie Ihre Befragung jederzeit flexibel um weitere Fragebögen erweitern.
Inhalte der Vorlage:
Ziele der Befragung:
Hilfreiche Funktionen für die Befragung:
Datenschutz „made in Germany“ (DSGVO)
Anonymitätsfunktion für ehrliches Feedback
Die SUS (System Usability Scale) ist ein standardisierter Fragebogen, der zur Bewertung der Gebrauchstauglichkeit (Usability) von Systemen, Produkten, Webseiten oder Software verwendet wird.
Er wurde 1986 von John Brooke entwickelt und ist bis heute ein sehr häufig eingesetztes, schnelles und robustes Verfahren in der Usability-Forschung.
Aufbau
Besteht aus 10 Aussagen (Items), die sich auf Benutzerfreundlichkeit und Komplexität beziehen.
Die Teilnehmenden bewerten jede Aussage auf einer 5-Punkte-Likert-Skala (1 = stimme überhaupt nicht zu, 5 = stimme voll zu).
Beispiele für Items:
Auswertung
Die Antworten werden nach einem festgelegten Schema in Punkte umgerechnet.
Der Gesamtscore reicht von 0 bis 100 (wobei 100 = beste Usability).
Als grobe Orientierung:
Vorteile
Im Kontext der UX (User Experience) ist der System Usability Scale (SUS) ein weit verbreitetes Werkzeug, um die Benutzerfreundlichkeit eines Systems schnell und standardisiert zu messen.
Er liefert quantitative Daten, die UX-Teams helfen, die Qualität der Interaktion aus Sicht der Nutzer zu bewerten.
Ziel in der UX
Integration in den UX-Prozess
Vorteile für UX-Designer
Beispielhafte Nutzung
Kurz gesagt: SUS ist in der UX ein praxisnahes, standardisiertes Tool, das es ermöglicht, Benutzerfreundlichkeit messbar zu machen, schnelle Entscheidungen zu treffen und Verbesserungen gezielt zu priorisieren.
Hier erläutern wir Schritt für Schritt, wie Sie einen SUS-Fragebogen (System Usability Scale) verwenden:
1. Schritt: Vorbereitung
Entscheiden Sie, welches System (z. B. eine Website, App, Software oder ein Prototyp) Sie testen möchten.
Stellen Sie sicher, dass die Teilnehmenden das System ausprobieren oder kennenlernen können, bevor sie den Fragebogen beantworten.
2. Schritt: Durchführung
Geben Sie den Teilnehmenden den SUS-Fragebogen mit den 10 Aussagen.
Die Teilnehmenden bewerten jede Aussage auf einer Likert-Skala von 1 bis 5:
Die Items wechseln sich ab zwischen positiven und negativen Formulierungen, um Antwortverzerrungen zu vermeiden.
Beispiele:
3. Schritt: Auswertung
Alle bereinigten Werte aufsummieren → ergibt eine Zahl zwischen 0 und 40. Ergebnis × 2,5 → ergibt den SUS-Score zwischen 0 und 100.
4. Schritt: Interpretation
Wichtig: Der SUS-Score ist kein Prozentsatz, sondern ein Vergleichswert. Man nutzt ihn meist, um verschiedene Systeme, Versionen oder Zielgruppen zu vergleichen.
Kurzes Beispiel: Eine Teilnehmerin bewertet Item 1 („Ich würde das System gerne verwenden“) mit 4 → (ungerade Item) → 4 − 1 = 3 Punkte. So wird für alle Items gerechnet, am Ende summiert und mit 2,5 multipliziert.
Die SUS-Fragen (System Usability Scale) sind ein standardisierter Satz von 10 Fragen, mit dem die Benutzerfreundlichkeit eines Systems, einer Software oder Website bewertet wird.
Sie sind so formuliert, dass sie sowohl positive als auch negative Aspekte der Usability abdecken.
Aufbau der SUS-Fragen
Themen, die abgedeckt werden:
Die SUS-Fragen sind bewusst allgemein gehalten, sodass sie auf jede Art von Software oder digitalen System angewendet werden können.
Nach dem Ausfüllen werden die Antworten angepasst, summiert und zu einem SUS-Score zwischen 0 und 100 zusammengeführt.
Der System Usability Scale (SUS)-Score ist ein bewährtes Instrument zur Bewertung der Benutzerfreundlichkeit von Software, Websites oder digitalen Anwendungen.
Er ermöglicht es, die Usability objektiv zu messen und verschiedene Systeme miteinander zu vergleichen.
Die Berechnung des SUS-Scores erfolgt in fünf klaren Schritten, die auch für Anwender ohne statistischen Hintergrund leicht nachvollziehbar sind.
1. Schritt: Antworten sammeln
Zunächst werden die Nutzer gebeten, 10 standardisierte Fragen zu beantworten.
Jede Frage wird auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet, wobei 1 „stimme überhaupt nicht zu“ und 5 „stimme voll zu“ bedeutet.
Die Fragen decken verschiedene Aspekte der Benutzerfreundlichkeit ab, z. B. Effizienz, Komfort, Lernaufwand und Vertrauen in das System.
2. Schritt: Werte anpassen
Nach dem Sammeln der Antworten müssen die Werte für die Berechnung angepasst werden:
Dieser Schritt sorgt dafür, dass alle Teilscores in die gleiche Richtung interpretiert werden, also höhere Werte stets bessere Usability widerspiegeln.
3. Schritt: Teilscores summieren
Anschließend werden alle angepassten Werte addiert.
Das Ergebnis ist eine Zahl zwischen 0 und 40.
Dieser Zwischenschritt fasst die subjektiven Bewertungen der einzelnen SUS-Fragen zu einem einzigen Teilscore zusammen.
4. Schritt: Multiplikation
Um den SUS-Score auf die übliche Skala von 0 bis 100 zu bringen, wird die Summe mit 2,5 multipliziert.
So entsteht ein vergleichbarer Wert, der einfach interpretiert werden kann.
5. Schritt: Interpretation
Der finale SUS-Score liegt zwischen 0 und 100.
Ein Wert über 68 gilt als überdurchschnittlich und zeigt, dass das System gut nutzbar ist. Werte unter 68 deuten darauf hin, dass Optimierungsbedarf besteht.
Wichtig ist dabei, dass der SUS-Score keine Prozentzahl ist, sondern ein relativer Vergleichswert.
Er dient dazu, unterschiedliche Systeme, Softwareversionen oder Interface-Designs objektiv zu vergleichen.
Ein guter SUS-Score liegt im Allgemeinen über 68 – dieser Wert gilt als internationaler Durchschnitt.
Alles, was darüber liegt, deutet auf eine überdurchschnittliche Usability hin.
Orientierung für die Bewertung:
Orientierung für die Bewertung:
Die Interpretation eines SUS-Fragebogens zielt darauf ab, die Benutzerfreundlichkeit eines Systems zu bewerten und Schwachstellen aufzudecken.
Hier ist eine detaillierte Erklärung:
1. Schritt: SUS-Score verstehen
Der SUS-Score liegt zwischen 0 und 100.
Wichtiger Hinweis: Es handelt sich nicht um einen Prozentwert, sondern um einen relativen Vergleichswert, um Systeme oder Versionen miteinander zu vergleichen.
2. Schritt: Richtwerte für die Interpretation
3. Schritt: Analyse der einzelnen Fragen
4. Schritt: Vergleich von Gruppen
5. Schritt: Visualisierung
6. Schritt: Ableitung von Maßnahmen
Es gibt branchenbezogene Benchmarking-Scores für die System Usability Scale (SUS), die als Orientierung dienen können, um die Benutzerfreundlichkeit eines Systems im Vergleich zu anderen Produkten oder Branchenstandards zu bewerten.
Branchenübergreifende Durchschnittswerte
Eine umfassende Analyse von über 500 Studien zeigt, dass der durchschnittliche SUS-Score bei 68 liegt, mit einer Standardabweichung von 12,5.
Dies bedeutet, dass etwa die Hälfte der getesteten Systeme einen Score über 68 und die andere Hälfte darunter erzielt haben.
Digitale Gesundheitsanwendungen (Digital Health Apps)
Eine Meta-Analyse von 117 SUS-Werten aus 114 digitalen Gesundheitsanwendungen ergab einen durchschnittlichen Score von 76,64.
Allerdings wurde festgestellt, dass Apps zur körperlichen Aktivität mit einem Durchschnitt von 83,28 den Gesamtwert verzerren, da sie signifikant höhere Usability-Werte aufwiesen
Konsumsoftware
Eine Untersuchung von Konsumsoftware-Produkten ergab einen durchschnittlichen SUS-Score von 76, mit einem Bereich von 58 bis 88.
Dies deutet darauf hin, dass viele Konsumsoftware-Produkte eine überdurchschnittliche Benutzerfreundlichkeit aufweisen.
Elektronische Gesundheitsakten (EHR)
Ein Beispiel aus dem Bereich der elektronischen Gesundheitsakten zeigt, dass ein System mit einem SUS-Score von 78 deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt und somit eine hohe Benutzerfreundlichkeit bietet.
Interpretation der SUS-Scores
Ein Score über 68 gilt allgemein als überdurchschnittlich. Scores unter diesem Wert weisen auf Optimierungsbedarf hin
easyfeedback kann als Umfragetool die Bewertung der Gebrauchstauglichkeit (Usability) mit dem SUS (System Usability Scale) erheblich erleichtern.
Hier ist eine Übersicht, wie das funktioniert:
Einfache Integration des SUS-Fragebogens
Automatisches Erfassen der Antworten
Visualisierung und Analyse
Echtzeit-Ergebnisse & Export
Vorteile für UX-Designer