Mitarbeiterbefragungen

Starten Sie die interne Optimierung Ihrer Mitarbeiter­befragungen

Mitarbeiterbefragungen ganz einfach online erledigen

Eröffnen Sie den Dialog mit Ihren Mitarbeitern. Denn diese sind das Hab und Gut jedes Unternehmens. Sie verrichten jeden Tag Ihren Job und sind somit der Motor für den Geschäftserfolg.

Sinkt die Motivation der Mitarbeiter, sinkt meist auch ihre Leistung. Dabei sind es teilweise ganz einfache Dinge, mit denen die Motivation gesteigert werden kann: Verpflegungsangebote in der Kantine, die Ausstattung am Arbeitsplatz oder die Kommunikation mit Vorgesetzten.

Erstellen Sie mit easyfeedback Ihre individuelle Mitarbeiterbefragung und nutzen Sie die Ergebnisse, um eine optimale Arbeitsumgebung zu schaffen.

Warum
Mitarbeiter­befragungen?

De·fi·ni·ti·on: Mitarbeiterbefragung
Mitarbeiterbefragungen sind ein internes Instrument, welches in der Regel von der Personalabteilung eingesetzt wird, um eine Teil- oder Gesamtübergreifende Beurteilung der unternehmensbedingten Rahmenbedingungen zu erhalten und auf Basis dieser Verbesserungen stattfinden zu lassen.

Befragungstool für Mitarbeiterbefragungen

Highlights der easyfeedback Befragungs­software

Anonymität

Stellen Sie Ihre Mitarbeiter in den Vordergrund und schützen Sie diese bei den Teilnahmen an Mitarbeiterbefragungen. Denn nur wer keine Angst hat persönliche Konsequenzen aus seinem Feedback ziehen zu müssen wird auch ehrlich antworten.

Umfragen problemlos mit dem Smartphone durchführen
Befragungstool für Mitarbeiterbefragungen
Highlights der easyfeedback Befragungs­software
Individuelle Auswertung
Analysieren Sie die Ergebnisse Ihrer Mitarbeiterbefragung nach Ihren eigenen Kriterien und teilen Sie diese mit Stakeholdern – per Klick und in Echtzeit. Zur internen Präsentation exportieren Sie die Ergebnisse einfach in das gewünschte Format.
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Befragungstool für Mitarbeiterbefragungen

Highlights der easyfeedback Befragungs­software
Deutscher Datenschutz
Als deutscher Anbieter für Mitarbeiterbefragungen setzt easyfeedback konsequent auf den Datenschutz gemäß DSGVO: Serverstandort Deutschland (ISO27001), geschulte Mitarbeiter, Datenschutzbeauftragter und weitere Sicherungsmaßnahmen.
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Befragungstool für Mitarbeiterbefragungen

Highlights der easyfeedback Befragungs­software
Corporate Design
Stärken Sie das Vertrauen in die Befragung mit Ihrem Corporate Design und zeigen Sie sich als Absender der Mitarbeiterbefragung: Logo, Schrift, Farben & Bilder. Jedes Design passt sich automatisch auf den verschiedenen Endgeräten – Desktop, Tablet oder Mobile – ohne weitere Anpassungen an.
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Vorteile aus kontinuierlichen Mitarbeiterbefragungen

1

Mitarbeiterzufriedenheit steigern

Mit kontinuierlichen Mitarbeiterbefragungen erhalten Sie stetig ein Bild über die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter und können bei Bedarf schnell reagieren.

2

Attraktivität der Arbeit- gebermarke stärken

Durch die kontinuierliche Steigerung der Mitarbeiterzufriedenheit stärken Sie automatisch Ihre Attraktivität als Arbeitgebermarke und sorgen für einen stetigen Bewerberfluss.
3

Fluktuation verringern

Als weiterer Effekt sinkt mit zunehmender Zufriedenheit die Fluktuation im Unternehmen und Talente bleiben Ihnen länger erhalten.

4

Betriebsklima verbessern

Durch regelmäßige Mitarbeiterbefragungen sehen Ihre Mitarbeiter, dass sich etwas für sie persönlich verbessert und sind gewählt auch zu kritischen Themen Antworten zu geben. Dadurch schaffen Sie Probleme aus der Welt und verbessern das Betriebsklima.
5

Leistungsbereitschaft erhöhen

Die Steigerung der Zufriedenheit durch Mitarbeiterbefragungen hat unweigerlich auch zur Folge, dass das Kommitment der Mitarbeiter stärker wird und damit die Leistung steigt.
6

Arbeitsabläufe optimieren

Schwachstellen tauchen überall auf und wirken sich negativ auf die wirtschaftlichen Zahlen aus. Mit dem Einsatz von Mitarbeiterbefragungen können Sie diese aufdecken und aktiv Verbesserungen stattfinden lassen.

Steigern Sie die Zufriedenheit Ihrer Mitarbeiter mit Mitarbeiterbefragungen

  • Onboarding-Befragungen
  • Organisation & Feedback
  • Optimierung & Kommunikation
  • Stärkung der Arbeitgebermarke
  • Weiterbildung & Fördermaßnahmen
  • 360 Grad Feedback
  • Exit-Interview

Onboarding-Befragung

Die erste Erfahrung mit Ihrem Unternehmen machen Mitarbeiter bereits vor der Einstellung. In der Regel ist dies das Bewerbungsformular bzw. die Art und Weise, wie Ihre Bewerber mit Ihnen in Kontakt treten. Nach dem Beginn des Arbeitsverhältnis beginnt das Onboarding und somit die Integration in die internen Arbeitsabläufe und Strukturen. Schaffen Sie bereits bei dem ersten Kontakt mit Bewerbern eine erstklassige Employee Experience und steigern Sie die Qualität Ihrer Onboarding-Prozesse mit dem Feedback aus einem Mitarbeiterfragebogen.

Organisation & Feedback

Das Thema Organisation stellt in vielen Unternehmen, Konzernen und öffentlichen Diensten – unabhängig von Mitarbeiterzahl und Größe – oft eine Herausforderung dar. Viele Meinungen und Wünsche sind zu beachten. Mit einem Mitarbeiterfragebogen zur Planung von Events, wie Weihnachtsfeiern oder Board-Meetings, erhalten Sie strukturiertes Feedback und haben einen organisatorischen Vorteil von Maßnahmen. Mitarbeiterumfragen lassen sich aber auch noch anderweitig einsetzen und geben Ihnen einen organisatorischen Vorteil – z.B. für das Aktualisieren von Visitenkarten-Daten oder für Verbesserungsvorschläge über das Vorschlagswesen.

Optimierung & Kommunikation

Verbesserungen und Optimierungen sind in jedem Unternehmen ein zentraler Faktor. Mittels Online-Befragungen bieten Sie Ihren Mitarbeitern einen einfachen Weg, jederzeit – anonym oder personalisiert – Verbesserungsvorschläge einzureichen. Mit kontinuierlichem Feedback aus einem Puls-Check, zur internen Kommunikation oder zur Arbeitsplatzbelastung, optimieren Sie Arbeitsabläufe und stärken die Unternehmenskultur. Nutzen Sie die kostenlosen Fragebögen als Muster und geben Sie Ihren Mitarbeitern eine Stimme.

Stärkung der Arbeitgebermarke

Die Attraktivität der Arbeitgebermarke – einer der wichtigsten Eckpfeiler im Bereich Human Resources. Es ist das Image Ihres Unternehmens, welches nach außen an potenzielle Bewerber getragen wird. Wie gut sind die Arbeitsplatzbedingungen? Wie stark die psychische und physische Belastung der Mitarbeiter? Einfach gesagt: Wie zufrieden sind Ihre Mitarbeiter?

 Mit regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen und Follow Ups pflegen und stärken Sie die Mitarbeiterzufriedenheit, halte Talente und fördern den Bewerberfluss. Starten Sie mit kostenlosen Vorlagen Ihren ersten Fragebogen zur Mitarbeiterumfrage.

Weiterbildung & Fördermaßnahmen

Kontinuierlich einen hohen fachlichen Anteil an Mitarbeitern zu beschäftigen bedeutet, das Unternehmen kompetent zu positionieren. Dazu bedarf es regelmäßiger interner oder externer Schulungen bzw. Weiterbildungen der einzelnen Mitarbeiter in den jeweiligen Unternehmensbereichen.

Laut Studie sind mehr als die Hälfte der Mitarbeiter der Meinung, dass Fort- und Weiterbildungen im Berufsleben zwingend notwendig sind. Mit einer Befragung wird dieser Bedarf genauestens ermittelt, wodurch anschließend die Planung  durch die Auswertung der Ergebnisse erfolgt. Auch die Überprüfung der erfolgreichen durchgeführten Maßnahmen kann bequem per Online-Befragung erfolgen.

360 Grad Feedback​

Führungskräfte sind Schlüsselpersonen in jedem Unternehmen. Sie geben die Werte des Unternehmens an die Mitarbeiter weiter und sind verantwortlich für das Erreichen von Zielen. Mit einem 360 Grad Feedback geben Sie Führungskräften nicht nur die Möglichkeit sich selbst zu beurteilen, sondern auch aus unterschiedlichen Perspektiven beurteilt zu werden. Damit gewinnen diese einen ehrlichen Blickwinkel von Außen über Ihre Stärken und Schwächen. Aus dem Feedback können Chefs und Führungskräfte ihre fachlichen und persönlichen Kompetenzen verbessern.

Exit-Interview

Mit einem Exit-Interview erfahren Sie die Gründe hinter der Kündigung des Mitarbeiters. Sind es persönliche Gründe? Passen die Arbeitsplatzbedingungen oder die Unternehmenskultur nicht mehr? Ergreifen Sie die Maßnahmen aufgrund des erhaltenen Feedbacks, um die Fluktuationsrate zu senken und Organisationsabläufe zu verbessern. Auch die Reputation des Unternehmens und somit die Attraktivität der Arbeitgebermarke wird dadurch langfristig profitieren. Das Exit-Interview kann anonym oder personalisiert durchgeführt werden, so dass sich kein Teilnehmer innerhalb der Befragung unwohl fühlen muss.

Tipps zum Durchführen von Mitarbeiterbefragungen

Mitarbeiterbefragungen können grob in 3-4 Bereiche geteilt werden:

  • Jährliche „große“ Zufriedenheits- und Stimmungsbefragungen
  • Kurze schnelle Feedbacks – Puls-Check
  • Organisatorische Befragungen
  • Bewertungsbefragungen von Kollegen und Managern

Sicherlich können die Themen noch weiter gegliedert werden. Jedoch zeigt bereits diese Auflistung, dass eine Mitarbeiterbefragung zu organisatorischen Themen oder ein Puls-Check wesentlicher einfacher umzusetzen ist, als eine von der Geschäftsführung beauftragte Vollbefragung der gesamten Belegschaft.

Sie werden sicherlich öfters in die Situation kommen, dass Sie gewissen Themen zum ersten Mal bearbeiten. Bevor Sie nun komplett bei null beginnen, lohnt es sich auf vorhandenes Wissen zurück zu greifen. Zum einen schauen Sie intern nach vorherigen Mitarbeiterbefragungen und erkundigen Sie sich nach dem Erfolg, und zum anderen stehen Ihnen bei easyfeedback diverse Vorlagen zum Thema Mitarbeiterbefragungen bereit, die Sie individuell auf Ihre Bedürfnisse anpassen können.

Auch wenn bereits Fragebögen vorliegen, die aber nicht direkt Ihr Thema treffen, bieten sie trotzdem eine Inspirationsgrundlage – sowohl in der Formulierung, wie auch im Aufbau der Fragen.

Je nach Art der Mitarbeiterbefragung möchte oder muss der Betriebsrat involviert werden. Bei kurzen organisatorischen Abfragen zu den nächsten Themen in einem Meeting, hat dieser vermutlich wenig Interesse den Fragebogen abzustimmen, bei größeren Mitarbeiterbefragungen jedoch schon. Und selbst, wenn er nur über das Vorhaben informiert werden möchte.

Generell ist das Involvieren des Betriebsrates ratsam. Denn dieser hat als Hauptaufgabe für die Mitarbeiter einzustehen. Und von daher ist das Einbeziehen des Betriebsrates immer zu empfehlen. Denn unter Umständen kann Ihnen dieser den Weg für Ihr Vorhaben bei der Geschäftsleitung sogar beschleunigen.

Bedenken Sie jedoch bereits in der Planung Ihrer Mitarbeiterbefragung, ob Sie den Betriebsrat involvieren müssen oder nicht. Denn wenn Sie diesen involvieren möchten oder müssen, sollten Sie dies im Timing miteinbeziehen. Ansonsten könnte sich Ihr Befragungs-Projekt verzögern.

Wir werden oft nach dem idealen Fragebogen für eine Mitarbeiterbefragung gefragt, und wir müssen Ihnen sagen, dass es diesen nicht gibt.

Jedes Unternehmen und jede Situation ist so individuell, dass es keinen einheitlichen Fragebogen für jedes Unternehmen und jede Situation gibt. Dennoch gibt es gewisse Grundregeln, die für alle Mitarbeiterbefragungen identisch sind:

Fragebogenlänge: Generell möchten wir so viele Informationen wie möglich erhalten. Und noch eine Frage und noch eine kleine Fragen und …. eine Frage passt noch.

Gut für die Geschäftsleitung und Personalabteilung, jedoch nicht angenehm für den Mitarbeiter. Und genau hier müssen Sie ansetzen: Welchen Zweck hat die Befragung? Wie oft wird diese Befragung durchgeführt? Und müssen Sie diese ganzen Angaben abfragen, oder können Sie diese als Stammdaten hinterlegen?

Umso höher die Bindung zu dem Autor der Umfrage ist, umso mehr kann ich vom Teilnehmer abverlangen. Bei Mitarbeiterbefragungen ist perse eine hohe Bindung – Arbeitgeber – vorhanden, und Befragungen „können“ länger und komplexer gestaltet werden.

Wenn Sie eine lange und komplexe Befragung jedoch jeden Monat durchführen, dann wir spätestens im dritten Monat die Teilnahmequote soweit sinken, dass Sie die Befragung eigentlich gar nicht mehr durchführen können.

Daher achten Sie auf die Frequenz in Kombination mit der Fragebogenlänge. Bei einer hohen Frequenz halten Sie den Fragebogen kurz; bei einer geringen Frequenz kann die Umfrage länger gestaltet werden.

Versetzen Sie sich immer in die Lage des Mitarbeiters, dann werden Sie schnell merken, ob die jeweilige Länge – Beantwortungsdauer – zu lang ist oder nicht.

Eine anonyme Mitarbeiterbefragung ist bei sensiblen Themen eine der Grundvoraussetzungen, um ehrliches Feedback zu erhalten. Denn nur wenn der Mitarbeiter keine Angst haben muss aus seinen Antworten persönliche Konsequenzen zu ziehen, wird Ihnen dieser auch nur ehrlich antworten. Wenn Sie bei kritischen Themen die Anonymität nicht sicherstellen, steigt das Misstrauen und Sie erhalten nicht die Antworten die Sie benötigen, um Verbesserungen einzuleiten.

Jedoch ist die Fragen, ob anonym oder nicht, gar nicht so einfach zu beantworten. Denn selbst, wenn die Befragung anonym stattfinden soll, benötigen Sie gewisse Informationen um die Antworten zu zuordnen. Zum Beispiel ist der Standort oder die Abteilung eine wichtige Zusatzinformation, um im Anschluss gezielt Maßnahmen umzusetzen. Oder bei einem 360 Grad Feedback müssen Sie wissen für wen das Feedback gegeben wird.

Die Anonymität soll bei allen kritischen und sensiblen Mitarbeiterbefragungen grundsätzlich den Mitarbeiter schützen, dass dieser nicht identifiziert werden kann.

Sobald Sie nur auf eine Masse an Mitarbeitern einen Rückschluss ziehen können, z.B. eine Abteilung mit 15 Personen, ist der Schutz jedes einzelnen gewährleistet und Sie erhalten zusätzlich die nötigen Information, um die Antworten einem Bereich zu zuordnen. Sollte eine Abteilung zu klein sein, dann legen Sie diese mit einer anderen Abteilung zusammen, um den Schutz des einzelnen aufrecht zu erhalten.

easyfeedback bietet Ihnen spezielle Anonymitäts-Funktionen und Mechanismen an, um jeden einzelnen Mitarbeiter zu schützen und gleichzeitig genug Informationen zu erhalten, dass Sie die Ergebnisse wertvoll ausgewerten können.

Die Auswertung und Analyse stellt den spannendsten Teil der Mitarbeiterbefragung dar: Welche Ergebnisse haben wir erzielt? Wie ist die Stimmung in der Belegschaft?

Nachdem Sie alles vorbereitet haben, und die ersten Mitarbeiter teilgenommen haben, erfolgt die Auswertung und Analyse. Während der laufenden Befragung werden Sie sicherlich täglich die Entwicklung beobachten. In dieser Zeitspanne können Sie bereits erste Tendenzen entdecken und entwickeln ein Gefühl für das Endresultat. Jedoch sollten Sie hier keine zu voreiligen Schlüsse ziehen, denn die Mitarbeiterbefragung ist noch nicht abgeschlossen und die Ergebnisse können sich noch verändern.

Sobald der Zeitraum für die Mitarbeiterbefragung abgeschlossen ist, empfiehlt es sich die Befragung auch zu stoppen. Dadurch ist sichergestellt, dass keine weiteren Ergebnisse in die Auswertung einfließen und sich Ihre Analysen verändern.

Wenn Sie nun beginnen die quantitativen und qualitativen Antworten auszuwerten und zu analysieren, sollten Sie sich in die Perspektive der Mitarbeiter versetzen. Dadurch erhalten Sie ein besseres Verständnis für die Antworten. Denn die Arbeitsbedingungen im Büro sind anders als die in der Produktion. Am Schreibtisch herrscht in der Regel Ruhe und in der Produktion beeinflussen Lärm oder Hitze die Wahrnehmung. Ebenfalls ist es ein Unterschied, ob ein Mitarbeiter an einem monotonen Fließband oder unter Zeitdruck steht, weil dieser ein Meeting nach dem Anderen in seinem Terminkalender hat.

Daher beachten Sie immer die Umstände in denen sich der einzelne Mitarbeiter, bzw. die Abteilung befindet.

Auch Äußere Gegebenheiten können Einfluss auf die Antworten haben. Wurde gerade in einer Betriebsversammlung Kurzarbeit bekannt gegeben, ist die Stimmung der einzelnen Mitarbeiter gedrückt und wird sich vermutlich auch auf die Antworten übertragen.

Ihr erster Blick wird vermutlich auf das Gesamtergebnis fallen. Dieses sehen Sie in der Regel als erstes, bzw. möchten sich damit einen Überblick verschaffen. Jedoch hat dies keine große Aussagekraft, da die Antworten aus den unterschiedlichen Abteilungen und Arbeitsbereichen kumuliert werden.

Betrachten Sie die Ergebnisse pro Bereich und Abteilung getrennt. Nur so sehen Sie wo in den einzelnen Bereichen Defizite vorliegen oder sich das Stimmungsbild verändert.

Wenn Sie Daten zu dem Geschlecht der Mitarbeiter, der Länge der Betriebszugehörigkeit und des Alter-Bereichs abgefragt haben, können Sie diese nutzen, um tiefere Analyse Durchzuführen:

Wie verändert sich die Zufriedenheit bei jungen Mitarbeitern im Verhältnis zu älteren? Oder gibt es Unterschiede in der Zufriedenheit bei Mitarbeitern die erst kurz im Unternehmen tätig sind, oder bereits seit vielen Jahren mit Ihnen zusammenarbeiten? Oder gibt es Unterschiede zwischen den Geschlechtern? Sind Frauen generell zufriedener oder eher skeptisch eingestellt?

Mit diesen drei Angaben, können Sie wertvolle Erkenntnisse gewinnen und gezielte Maßnahmen ableiten. Zum Beispiel stellen Sie fest, dass bei älteren Mitarbeitern, die erst kurz im Unternehmen sind öfters Unzufriedenheit herrscht. Dies kann ein Indiz dafür sein, dass das Onboarding nicht ausreichend durchgeführt wird. Vermutlich ist die Annahme, dass ältere Personen über einen großen Fundus an Erfahrungen Verfügung und das Onboarding kürzer gehalten werden kann. Wenn diese aber nicht ausreichend in die Ziele und Werte des Unternehmens eingeführt werden, verstehen diese evtl. bestimmte Entscheidungen nicht.

Als weiterer Tipp sollten Sie die Stichprobengröße beachten. Jede einzelne Meinung ist und sollte auch ernst genommen werden, jedoch bildet diese keine Gesamtheit. Lassen Sie sich nicht von vereinzelten Meinungen irritieren. Um valide Aussagen zu tätigen, sollten mindestens 15-20 Feedbacks herangezogen werden, um Tendenzen erkennen zu können.

Der Erfolg einer Mitarbeiterbefragung hängt von mehreren Faktoren ab. Jeder einzelne Faktor kann über den Erfolg der Umfrage entscheidend sein. Achten Sie daher auf typische Fehler:

Anonymität vortäuschen

Wie weiter oben genannt, ist die Anonymität ein wichtiger Teil bei sensiblen Mitarbeiterbefragungen. Jedoch nicht immer gewünscht, oder nicht erwünscht um die Ergebnisse besser auszuwerten zu können. Machen Sie nicht den Fehler die Anonymität vorzutäuschen. Sie glauben gar nicht, wie kreativ Ihre Mitarbeiter werden können.

Wenn Sie die Anonymität nur vortäuschen, wird irgendein Mitarbeiter – bewusst oder unbewusst – bemerken, dass diese nicht gegeben ist. Und wenn der Umstand einmal aufgedeckt wurde, ist Ihre Glaubwürdigkeit nicht mehr standhaft und alle Vorbereitungen zur Mitarbeiterbefragung sind hinfällig.

Nicht ausreichend über den Grund der Mitarbeiterbefragung informiert

Viele Mitarbeiter sind einer Befragung erst einmal skeptisch gegenübergestellt. Gerade in den Anfangszeiten, wo Sie ein neues System einführen. Jedoch nicht direkt dem System gegenüber, sondern viel mehr dem Grund der Mitarbeiterbefragung. Während Sie mit Ihren Managern oder der Geschäftsführung den Entschluss gefasst haben, interne Prozesse zu optimieren und das Betriebsklima zu verbessern, haben ihre Mitarbeiter davon erstmal nichts mitbekommen.

Für Sie ist das Ziel klar definiert und seit Wochen bekannt, Ihre Mitarbeiter wissen davon vermutlich noch nichts. Daher informieren Sie Ihre Mitarbeiter ausreichend über den Grund der Befragungen. Wo liegt das Ziel? Welche persönlichen Vorteile haben die Mitarbeiter aus der Teilnahme? Wie oft und zu welchen Themen werden Mitarbeiterbefragungen durchgeführt?

Umso mehr Sie Ihre Mitarbeiter in das Vorhaben involvieren, umso mehr Erfolg werden die Befragungen mit sich bringen.

Falscher Zeitpunkt

Sie haben wochenlang auf Ihre erste Mitarbeiterbefragung hingearbeitet. Von internen Zielsetzungen, über den Fragebogen bis zum Pre-Test. Alles steht und wurde getestet – und dann übersehen Sie eine Kleinigkeit: den Zeitpunkt.

Auch mit der am besten vorbereitenden Mitarbeiterbefragung erreichen Sie nicht das Maximum, wenn Sie diese in der Hochphase der Urlaubszeit durchführen. Achten Sie bei der Wahl des Zeitpunktes auf äußere Einflüsse, wie Urlaubszeit, kurz bevorstehende Endphasen eines Projektes wo viele Überstunden geleistet werden, oder einen erhöhten Krankenstand durch z.B. eine Grippewelle.

Nicht auf Augenhöhe kommunizieren

Jeder Mensch möchte mit Respekt behandelt werden. Keiner mag es, wenn von oben herab kommandiert wird. So sollten Sie es auch in der Mitarbeiterbefragung handhaben. Kommunizieren Sie mit Ihren Kollegen auf Augenhöhe. Versetzen Sie sich in deren Lage und stellen Sie Fragen und Antworten auf Augenhöhe und aus deren Perspektive. Wenn die Mitarbeiter das Gefühl haben, die Mitarbeiterbefragung wird nur für die Geschäftsführung durchgeführt, werden diese dies auch in Ihren Antworten übertragen.

Keine persönlichen Vorteile für den Mitarbeiter

Die Teilnahme an der Mitarbeiterbefragung ist ein Geschenk an Aufmerksamkeit des Mitarbeiters. Für die generelle Teilnahme an Umfragen gibt es unterschiedliche Gründe. Einen haben aber fast alle gemeinsam: Jeder der an einer Umfrage teilnimmt verspricht sich etwas dafür als Gegenleistung. Wenn der Mitarbeiter aus seiner Teilnahme keinen persönlichen Vorteil ziehen kann, wird dieser das erste Mal und vielleicht auch das zweite Mail teilnehmen. Danach wird aber die Teilnahmequote stark sinken. Denn warum soll er denn auch teilnehmen, wenn er davon nichts hat.

Einfaches Beispiel: Wenn Sie ihre Produktionsmitarbeiter nach den zur Verfügung stehenden Arbeitshilfsmittel befragen und wo es dort Verbesserungen geben kann, dann sieht der Mitarbeiter das sich durch seine Teilnahme etwas verbessern wird. Und am Ende er davon einen persönlichen Vorteil.

Keine Taten folgen lassen

Wie in den vorherigen Punkten beschrieben haben Sie alle Tipps umgesetzt und eine gute Mitarbeiterbefragung durchgeführt. Am Ende analysieren Sie die Ergebnisse und leiten daraus weitere Maßnahmen ab. Da Sie vermutlich noch andere Aufgaben in Ihrem Tagesgeschäfts haben, kann es passieren, dass die Maßnahmen an Priorität verlieren und in den Hintergrund rücken.

Dieser letzte Punkt kann Ihnen viel Vertrauen bei Ihren Mitarbeitern kosten. Denn diese haben Ihnen die nötige Aufmerksamkeit geschenkt, sind motiviert und freuen sich bereits auf bessere Aufgaben und Bedingungen und dann folgen keine Taten.

Spätestens bei der zweiten Mitarbeiterbefragung wird Unmut entstehen und sich erste Gegensprecher formieren. Achten Sie daher darauf auch Maßnahmen aus den Ergebnissen umzusetzen. Die erste Maßnahme kann sein, dass Sie die Ergebnisse vor den Mitarbeitern veröffentlichen und diese daran teilhaben lassen. Eventuell besteht an dem einen oder anderen Punkt noch Bedarf an Nachgesprächen – auch im Team – um die Maßnahmen detaillierter zu planen.

Im nächsten Schritt würde es sich empfehlen die Maßnahmen mit dem geringsten Aufwand und höchstem Impact umzusetzen. Oder wenn diese zu aufwändig ist, erst einmal nur die Maßnahmen umsetzen, die schnell umgesetzt werden können. Dann sieht der Mitarbeiter das seine Stimme wirklich etwas bewegt und wird Ihnen auch in den folgenden Mitarbeiterbefragungen seine Aufmerksamkeit schenken.

Darüber hinaus wird sich die Zufriedenheit jedes einzelnen Mitarbeiter kontinuierlich erhöhen und Sie ein leistungsfähigeres Team erhalten.

Referenzen easyfeedback Umfragetool

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