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Eine Imageanalyse im Unternehmens- oder Markenkontext ist essenziell, um durch Marktforschungsumfragen und weitere Methoden ein tiefgehendes Verständnis darüber zu gewinnen, wie Kunden, Partner und die Öffentlichkeit das Unternehmen oder die Marke wahrnehmen.
Sie offenbart mögliche Diskrepanzen zwischen dem eigenen Selbstbild und dem Fremdbild und bildet so die Grundlage für gezielte Maßnahmen zur gezielten Verbesserung der Markenwahrnehmung.
Darüber hinaus identifiziert die Analyse Stärken und Schwächen im Vergleich zur Konkurrenz, was eine präzisere Marktpositionierung und nachhaltige Wettbewerbsvorteile ermöglicht.
Zudem trägt sie maßgeblich zur Optimierung der Kommunikationsstrategie bei, indem sie aufzeigt, wie Botschaften klarer, authentischer und wirkungsvoller vermittelt werden können.
Auch in der Krisenprävention spielt die Imageanalyse und Imageforschung eine wichtige Rolle, da sie negative Entwicklungen frühzeitig erkennt und proaktive Gegenmaßnahmen erlaubt.
Ein positives Image stärkt zudem die Mitarbeitermotivation und fördert das Zugehörigkeitsgefühl innerhalb des Unternehmens.
Inhalte der Vorlage:
Ziele der Befragung:
Hilfreiche Funktionen für die Befragung:
Datenschutz „made in Germany“ (DSGVO)
Anonymitätsfunktion für ehrliches Feedback
Imageanalyse bezeichnet die systematische Untersuchung und Bewertung, wie ein Unternehmen oder eine Marke von der Öffentlichkeit, Kunden oder bestimmten Zielgruppen wahrgenommen wird.
1. Teil: Wahrnehmung
Hier geht es darum, wie Kunden und andere Zielgruppen die Marke tatsächlich wahrnehmen:
2. Teil: Image-Komponenten
Die Wahrnehmung einer Marke setzt sich aus verschiedenen Ebenen zusammen:
3. Teil: Quellen der Imagebildung
Das Image entsteht nicht aus dem Nichts, sondern wird durch verschiedene Faktoren geprägt:
4. Teil: Methoden
Um ein umfassendes Bild zu erhalten, kommen verschiedene Erhebungsmethoden zum Einsatz:
1. Grund: Verstehen, wie die Marke wahrgenommen wird
Eine der wichtigsten Fragen für jedes Unternehmen ist: Was denken die Kunden wirklich über uns?
Imageanalysen helfen dabei, die wahren Gefühle und Assoziationen zu erkennen, die eine Marke bei den Menschen hervorruft.
So erfährt man, wie Marken „von außen“ wahrgenommen werden – und nicht nur, wie man sich selbst sieht.
2. Grund: Erkennen von Stärken und Schwächen
Welche Aspekte unserer Marke funktionieren besonders gut?
Zum Beispiel Vertrauen, Qualität oder Service. Aber auch, wo es Probleme gibt – vielleicht wirkt die Marke veraltet oder wenig sympathisch.
Diese Erkenntnisse sind die Grundlage für Verbesserungen und gezielte Maßnahmen.
3. Grund: Markenführung verbessern
Mit den Ergebnissen der Imageanalyse können Strategien entwickelt werden, um das Markenimage bewusst zu steuern und zu verbessern.
Das betrifft Werbung, Design, Kommunikation und alle anderen Kontaktpunkte mit der Zielgruppe.
So bleibt die Marke relevant und überzeugend.
4. Grund: Wettbewerbsvorteil aufbauen
Ein gutes Markenimage sorgt für stärkere Kundenbindung und beeinflusst die Kaufentscheidung positiv.
Wer seine Marke klar und attraktiv positioniert, hebt sich vom Wettbewerb ab und gewinnt so wichtige Vorteile im Markt.
5. Grund: Risiken frühzeitig erkennen
Imageanalysen helfen dabei, negative Wahrnehmungen frühzeitig zu entdecken – etwa bei Shitstorms, Skandalen oder Fehlkommunikation.
So kann das Reputationsmanagement schnell reagieren und Schäden begrenzen.
6. Grund: Zielgruppen besser verstehen
Nicht alle Zielgruppen nehmen eine Marke gleich wahr. Imageanalysen zeigen, welche Gruppen welche Vorstellungen oder Erwartungen haben.
Dadurch können Marketing und Kommunikation gezielt angepasst werden, etwa um Altersunterschiede oder regionale Besonderheiten zu berücksichtigen.
7. Grund: Erfolg von Kampagnen messen
Wie wirkt eine neue Werbekampagne oder ein neues Design auf das Markenimage?
Durch Vorher-Nachher-Vergleiche lässt sich der Erfolg messen und beurteilen, ob die Maßnahmen die gewünschte Wirkung erzielt haben.
1. Schritt: Ziel festlegen
Bevor Sie beginnen, klären Sie:
Beispiel-Ziel: „Wir wollen herausfinden, wie junge Erwachsene die Marke XY im Vergleich zu Mitbewerbern wahrnehmen.“
2. Schritt: Methode auswählen
Je nach Zielsetzung wählen Sie eine oder mehrere Methoden:
3. Schritt: Fragen entwickeln
Erstellen Sie geeignete Fragen für Ihre Methode.
Verwenden Sie eine Mischung aus geschlossenen (Skala, Auswahl) und offenen Fragen.
Tipp: Nutzen Sie auch Assoziationsfragen oder Bildkarten, wenn es emotionaler wird.
4. Schritt: Daten erheben
Jetzt führen Sie Ihre Befragung/Analyse durch:
5. Schritt: Daten auswerten
Beispiel: 65 % der Befragten finden die Marke „sympathisch“, 20 % „neutral“, 15 % „unsympathisch“.
6. Schritt: Ergebnisse interpretieren
Fragen zur Interpretation:
7. Schritt: Maßnahmen ableiten
Beispiel: „Die Marke wird als qualitativ hochwertig, aber unnahbar wahrgenommen. Empfehlung: emotionalere Kommunikation & stärkere Kundenansprache.“
8. Schritt: Dokumentation & Präsentation
Halten Sie alles übersichtlich fest – ggf. in einer Präsentation oder einem Bericht:
Hier sind die wichtigsten Methoden der Imageanalyse im Bereich Marke und Unternehmen, übersichtlich erklärt:
1. Methode: Befragungen (quantitativ & qualitativ)
Quantitative Befragungen (z. B. Online-Umfragen)
Qualitative Interviews oder Fokusgruppen
2. Methode: Social Media Monitoring
3. Methode: Medienresonanzanalyse
4. Methode: Sentiment-Analyse / Textanalyse
5. Methode: Projektive Verfahren (z. B. Wortassoziationen, Bilder)
6. Methode: Markenwert- und Positionierungsanalysen
7. Methode: Tracking-Studien / Längsschnittanalysen
Die Auswertung einer Imageanalyse bedeutet, die gesammelten Daten systematisch zu analysieren, um herauszufinden, wie das Image wirklich aussieht und was daraus abgeleitet werden kann – z. B. für Marketing, Kommunikation oder strategische Entscheidungen.
1. Schritt: Welche Daten liegen vor?
Typischerweise stammen die Daten aus:
Die Daten können quantitativ (Zahlen) oder qualitativ (offene Antworten, Meinungen) sein.
2.Schritt: Wie wird ausgewertet?
Quantitative Auswertung (mit Zahlen)
Beispiel:
Interpretation: Das Image ist überwiegend positiv, aber Innovativität wird schwach wahrgenommen → Ansatzpunkt zur Verbesserung.
Qualitative Auswertung (z. B. offene Fragen, Kommentare)
Beispielhafte Aussagen:
Interpretation: Vertrauen ist stark – Modernität ist Schwäche. Gute Basis, aber Entwicklungsbedarf.
3. Schritt: Clusterbildung / Zielgruppenanalyse
Unterschiedliche Zielgruppen können die Marke unterschiedlich sehen.
Beispiel:
Maßgeschneiderte Kommunikation für jede Zielgruppe entwickeln.
4. Schritt: Abgleich mit Soll-Image
5. Schritt: Handlungsempfehlungen
Aus der Auswertung ergeben sich z. B.: