„Die Identifikation von Nutzerbedürfnissen gehört zum essentiellen Kern unseres Geschäfts. easyfeedback begleitet uns schon seit mehreren Jahren bei dieser Aufgabe. Wir schätzen besonders die intuitive Bedienbarkeit sowie den professionellen Support.“
„Wir nutzen easyfeedback für interne und externe Umfragen – schnell, bequem und „easy”! Der unkomplizierte und herzliche Support zaubert uns ein Lächeln aufs Gesicht und wir freuen uns über die stete Weiterentwicklung der Plattform.“
Die individuelle Belastung am Arbeitsplatz ist oft schwer zu erkennen und zeigt sich häufig erst verzögert.
Meist wird sie erst spürbar, wenn die Leistung aufgrund der Belastungen bereits nachlässt – oft zu spät, um rechtzeitig gegenzusteuern.
Gezielte Mitarbeiterbefragungen ermöglichen es, aufkommende Belastungen frühzeitig zu identifizieren.
Sie bieten wertvolle Einblicke in die tatsächliche Arbeitsplatzsituation sowie die Zufriedenheit in verschiedenen Bereichen.
Durch anonyme Umfragen können zudem die tieferliegenden Ursachen von Belastungen aufgedeckt werden.
So lassen sich Fehlentwicklungen frühzeitig erkennen und Probleme wie beispielsweise Diskriminierung vermeiden.
Ermöglichen Sie rechtzeitiges Handeln, um ein übermäßiges Ansteigen der Arbeitsplatzbelastung zu verhindern und ein gesundes Arbeitsumfeld zu fördern.
Inhalte der Vorlage:
Ziele der Befragung:
Hilfreiche Funktionen für die Befragung:
Datenschutz „made in Germany“ (DSGVO)
Anonymitätsfunktion für ehrliches Feedback
Im Allgemeinen versteht man unter einer psychischen Belastung alle äußeren Einflüsse, die bei der Arbeit auf den Menschen zukommen und psychisch auf ihn einwirken.
Einflüsse wie beispielsweise ein vorübergehend höherer Arbeitsanfall, gelegentliche Überstunden oder ein schlecht gelaunter Chef können im Arbeitsalltag eines Mitarbeiters immer mal wieder vorkommen. Dies hat in der Regel keine direkten Konsequenzen.
Wenn die psychische Belastung am Arbeitsplatz jedoch über einen längeren Zeitraum andauert, wie zum Beispiel bei einer dauerhaft hohen Arbeitsintensität aufgrund von Personalmangel, kann die Belastung negative Folgen haben.
Eine mögliche Folge kann die innere Kündigung eines Mitarbeiters sein. Damit ist gemeint, dass der Mitarbeiter innerlich bereits mit dem Unternehmen abgeschlossen hat, worunter seine Leistungsbereitschaft und auch die Stimmung innerhalb des Teams leiden kann.
Weitere negative Folgen können die tatsächliche Kündigung oder der krankheitsbedingte Ausfall des Mitarbeiters sein.
Laut einer Studie des Unternehmens Wellnow fühlen sich 85 % der Arbeitnehmer durch ihre Arbeit gestresst. Bei 77 % der Befragten wirkt sich der Stress körperlich und bei 38 % psychisch aus.
Aus unternehmerischer Sicht ist es daher sinnvoll, einer erhöhten psychischen Belastung am Arbeitsplatz entgegenzuwirken, um damit einem möglichen Ausfall des Arbeitnehmers und einer sinkenden Effektivität des Unternehmens entgegenzuwirken.
Was sind Folgen einer psychischen Belastung am Arbeitsplatz?
Die Folgen psychischer Belastungen am Arbeitsplatz können vielfältig sein.
Dazu gehören Stress, Angstzustände, Depressionen, Burnout, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, verminderter Arbeitsantrieb, erhöhte Fehlzeiten und ein gestörtes Arbeitsklima.
Langfristig können diese Folgen die Gesundheit der Mitarbeiter beeinträchtigen und die Leistungsfähigkeit sowie die Arbeitsqualität negativ beeinflussen.
Was sind Beispiele und Gründe von psychischer Belastung am Arbeitsplatz?
Beispiele für psychische Belastungen am Arbeitsplatz sind:
1. Hoher Arbeitsdruck und Termindruck
2. Konflikte mit Vorgesetzten, Kollegen oder Kunden
3. Mobbing oder Diskriminierung am Arbeitsplatz
4. Mangelnde Anerkennung oder Wertschätzung für geleistete Arbeit
5. Unsicherheit bezüglich des Arbeitsplatzes oder der Zukunft im Unternehmen
6. Übermäßige Verantwortung oder unklare Arbeitsanweisungen
7. Arbeitsplatzunsicherheit aufgrund von Umstrukturierungen oder Entlassungen
Diese Belastungen können zu Stress, Angstzuständen, Depressionen, Burnout und anderen psychischen Gesundheitsproblemen führen.
Es ist wichtig, sie zu erkennen und durch geeignete Maßnahmen wie eine gesunde Arbeitsorganisation, Unterstützung durch Vorgesetzte und Kollegen sowie Angebote zur psychischen Gesundheitsförderung zu adressieren.
Physische Belastungen am Arbeitsplatz beziehen sich auf alle körperlichen Anforderungen und Belastungen, die bei der Ausübung einer Arbeit auftreten können.
Dazu gehören beispielsweise schwere körperliche Arbeit, wiederholte Bewegungen, Zwangshaltungen, einseitige Belastungen, Vibrationen, Lärm und Hitze.
Solche Belastungen können zu Muskel-Skelett-Erkrankungen, Verletzungen, Ermüdung und anderen gesundheitlichen Problemen führen, wenn sie nicht angemessen gehandhabt werden.
Es ist wichtig, physische Belastungen am Arbeitsplatz zu identifizieren und durch ergonomische Maßnahmen zu minimieren, um die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter zu schützen.
Was sind Beispiele und Gründe von physischer Belastung am Arbeitsplatz?
Beispiele für physische Belastungen am Arbeitsplatz sind:
1. Heben und Tragen schwerer Lasten
2. Wiederholte Bewegungen wie Tippen auf der Tastatur oder Arbeiten an der Produktionslinie
3. Arbeiten in unbequemen oder Zwangshaltungen, z. B. bei der Montage
4. Stehen oder Sitzen für längere Zeiträume ohne ausreichende Pausen
5. Arbeiten in Umgebungen mit hohen Temperaturen oder Lärmpegeln
6. Umgang mit Vibrationen, z. B. beim Bedienen von Maschinen oder Werkzeugen
7. Arbeiten unter Zeitdruck oder mit hohem Arbeitsaufkommen, was zu Stress führen kann.
Diese Belastungen können zu körperlichen Beschwerden wie Muskel-Skelett-Erkrankungen, Verletzungen, Ermüdung und anderen gesundheitlichen Problemen führen.
Es ist wichtig, sie zu erkennen und durch ergonomische Maßnahmen zu minimieren, um die Gesundheit der Mitarbeiter zu schützen.
Eine umfassende Gefährdungsbeurteilung für psychische und physische Belastungen am Arbeitsplatz kann durch folgende Schritte erfolgen:
1. Schritt: Datensammlung
Erfassen Sie Informationen über die Arbeitsorganisation, Arbeitsaufgaben, Arbeitsumgebung, zwischenmenschliche Beziehungen sowie physische Arbeitsbedingungen wie Lärm, Beleuchtung und Raumklima.
2. Schritt: Identifikation von Belastungsfaktoren
Identifizieren Sie potenzielle Belastungsfaktoren für sowohl die psychische als auch die physische Gesundheit der Mitarbeiter. Dies können beispielsweise hoher Arbeitsdruck, Konflikte, schwere körperliche Arbeit, ungünstige Arbeitszeiten oder ergonomische Risiken sein.
3. Schritt: Bewertung der Belastungsfaktoren
Bewerten Sie die Schwere, Häufigkeit und Dauer der identifizierten Belastungsfaktoren sowie ihre potenziellen Auswirkungen auf die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter.
4. Schritt: Entwicklung von Maßnahmen zur Belastungsreduktion
Entwickeln Sie geeignete Maßnahmen zur Reduzierung oder Beseitigung der identifizierten Belastungsfaktoren.
Dies kann die Umgestaltung von Arbeitsabläufen, die Verbesserung der Ergonomie, die Bereitstellung von Schulungen oder die Implementierung von Unterstützungsprogrammen umfassen.
5. Schritt: Umsetzung der Maßnahmen
Setzen Sie die entwickelten Maßnahmen zur Reduktion der Arbeitsbelastung konsequent um und stellen Sie sicher, dass sie von den Mitarbeitern akzeptiert und unterstützt werden.
6. Schritt: Überprüfung und Anpassung der Maßnahmen
Überprüfen Sie regelmäßig die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen und passen Sie sie gegebenenfalls an, um sicherzustellen, dass die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter langfristig geschützt wird.
Laut dem Ärzteblatt ist die Anzahl von psychischen Erkrankungen (größtenteils Depressionen, Burnout, Angststörungen und Suchterkrankungen) in den letzten 20 Jahren stark angestiegen. Auch die Anzahl der Krankentage aufgrund von psychischen Erkrankungen nahm zu.
Im Vergleich zu anderen Erkrankungen sind die Ausfallzeiten betroffener Arbeitnehmer dreimal höher.
Ein wichtiger Ansatzpunkt ist daher Prävention.
Doch woher erhalten Sie die nötigen Informationen, in welchen Bereichen die Arbeitsplatzbelastung besonders hoch ist? Und wo können Sie ansetzen?
Jeder Mensch geht unterschiedlich mit den vielen kleinen und großen Herausforderungen des Arbeitsalltags um. Den einen Mitarbeiter motiviert es, sich in einen neuen Bereich einzuarbeiten, den anderen überfordert es.
Die persönliche Arbeitsplatzbelastung ist daher selten sofort von außen erkennbar. Die Auswirkungen zeigen sich erst nach einiger Zeit.
Zur Lokalisierung einer psychischen Belastung am Arbeitsplatz eignet sich daher eine regelmäßige Mitarbeiterbefragung besonders gut.
Anhand der Ergebnisse erkennen Sie Fehlentwicklungen frühzeitig und vermeiden Probleme, wie sie beispielsweise durch Mobbing entstehen können.
Sie erhalten weiterhin die Möglichkeit, zu reagieren und die Arbeitsplatzbelastungen gering zu halten. Damit vermeiden Sie einerseits krankheitsbedingte Ausfälle Ihrer Mitarbeiter und haben andererseits die Möglichkeit die Effektivität Ihres Unternehmens positiv zu beeinflussen.
Davon profitieren Ihre Mitarbeiter und auch Ihr Unternehmen.
Noch ein Hinweis:
Eine Veränderung der Arbeitsbedingungen ist selten ein hoher Kostenfaktor, sondern erfordert lediglich Initiative und ein Umdenken innerhalb des Unternehmens.
Also setzen Sie hier an und beeinflussen Sie das Arbeitsklima für Ihre Mitarbeiter nachhaltig.
Generell gilt: Gestalten Sie den Fragebogen zur Messung der Arbeitsplatzbelastung übersichtlich und beschränken Sie sich auf die wichtigsten Fragen.
Überlegen Sie sich zunächst ein Konzept. Welche Mitarbeiter möchten Sie befragen? In welchen Bereichen ist zum Beispiel die Arbeitsbelastung oder der Krankheitsausfall proportional höher als in anderen?
Wichtig ist es, die geistige, körperliche und emotionale Belastung zu messen und mögliche Überforderungen und Diskriminierungen zu erfragen.
Lassen Sie Ihre Mitarbeiter die Zufriedenheit an Ihrem Arbeitsplatz zum Beispiel anhand einer Skala bewerten. Als nächsten Schritt könnte dann nach den Gründen für die Einstufung gefragt werden.
Fragen zum Verhältnis zu den Kollegen und dem Vorgesetzten geben ebenfalls wichtige Einblicke.
Tipp:
Die wenigsten Mitarbeiter geben gerne offen zu, dass sie mit ihrer Arbeit überlastet sind. Zu groß ist die Angst, als „nicht leistungsfähig“ eingestuft zu werden. Führen Sie die Mitarbeiterumfrage anonymisiert durch. So erhalten Sie einen ehrlichen Einblick in den Arbeitsalltag Ihrer Mitarbeiter.
Die Erstellung einer Mitarbeiterbefragung geht ganz einfach. Mit easyfeedback können Sie schnell und einfach einen eigenen Fragebogen zum Thema Arbeitsplatzbelastung erstellen oder Sie verwenden unsere fertige Umfrage-Vorlage.
Für eine Umfrage zur Erfassung der psychischen und physischen Arbeitsplatzbelastung können Sie eine Vielzahl von Fragen stellen, die verschiedene Aspekte abdecken.
Hier sind einige Beispiele für Fragen, die Sie in Ihre Umfrage aufnehmen könnten:
Fragen für die psychische Belastung
1. Inwieweit empfinden Sie Stress am Arbeitsplatz?
2. Fühlen Sie sich oft überfordert von Ihren Aufgaben?
3. Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Arbeit ausreichend Anerkennung erhält?
4. Wie gut kommen Sie mit Ihren Kollegen und Vorgesetzten zurecht?
5. Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Arbeit eine gute Work-Life-Balance ermöglicht?
6. Wie oft fühlen Sie sich emotional belastet oder gestresst durch Ihre Arbeit?
7. Inwiefern beeinträchtigt Ihre Arbeit Ihr persönliches Wohlbefinden und Ihre Lebensqualität?
Fragen für die physische Belastung
1. Haben Sie körperliche Beschwerden, die durch Ihre Arbeit verursacht werden?
2. Fühlen Sie sich durch Ihre Arbeit körperlich erschöpft oder überlastet?
3. Haben Sie das Gefühl, dass Ihre Arbeit zu einer schlechten Körperhaltung oder ergonomischen Problemen führt?
4. Wie häufig treten bei Ihnen Beschwerden wie Rückenschmerzen, Kopfschmerzen oder Augenbelastungen auf?
5. Gibt es Arbeitsbedingungen, die Ihrer körperlichen Gesundheit schaden könnten, wie z.B. Lärm, Vibrationen oder Chemikalien?
6. Fühlen Sie sich durch Ihre Arbeit körperlich sicher und geschützt?
7. Wie oft haben Sie das Gefühl, dass Sie aufgrund Ihrer Arbeit körperlich überfordert sind?
Diese Fragen können als Ausgangspunkt für Ihre Umfrage zur Arbeitsplatzbelastung dienen.
Je nach den spezifischen Anforderungen und dem Kontext Ihrer Organisation können Sie weitere Fragen hinzufügen oder die vorhandenen anpassen.
Es ist wichtig sicherzustellen, dass die Fragen klar formuliert, verständlich und nicht suggestiv sind, um zuverlässige und aussagekräftige Daten zu erhalten.
Die Auswertung und Evaluierung von psychischer und physischer Belastung am Arbeitsplatz ist ein wichtiger Schritt, um die Wirksamkeit der ergriffenen Maßnahmen zu überprüfen und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Hier sind einige Schritte, die dabei helfen können:
1. Schritt: Datenanalyse
Bewertung der Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung sowie anderer relevanter Datenquellen wie Krankenstandstatistiken, Mitarbeiterfeedback und Unfallberichte.
2. Schritt: Identifikation von Trends
Identifizieren Sie langfristige Trends oder wiederkehrende Muster in Bezug auf psychische und physische Belastungen am Arbeitsplatz.
3. Schritt: Bewertung der Maßnahmen
Überprüfen Sie die Wirksamkeit der umgesetzten Maßnahmen zur Belastungsreduktion und -prävention.
Stellen Sie fest, ob die Maßnahmen die identifizierten Belastungsfaktoren wirksam adressiert haben und ob sich positive Veränderungen in der Arbeitsumgebung und der Gesundheit der Mitarbeiter ergeben haben.
4. Schritt: Mitarbeiterfeedback einholen
Befragen Sie die Mitarbeiter regelmäßig zu ihrer Wahrnehmung der Arbeitsbedingungen, Belastungen und der Wirksamkeit der getroffenen Maßnahmen.
5. Schritt: Gesundheitsüberwachung
Überwachen Sie die Gesundheit der Mitarbeiter regelmäßig, um potenzielle Gesundheitsprobleme frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zu ergreifen.
6. Schritt: Kontinuierliche Verbesserung
Basierend auf den Ergebnissen der Auswertung und Evaluierung treffen Sie Anpassungen und Verbesserungen, um die Arbeitsbedingungen weiter zu optimieren und die Gesundheit und Sicherheit der Mitarbeiter langfristig zu fördern.
Ein Fragebogen zur Zufriedenheit und Belastung am Arbeitsplatz ist ein wertvolles Instrument, mit welchem Sie ein ehrliches Mitarbeiterfeedback erhalten.
Sie erlangen Einblicke in die tägliche physische und psychische Arbeitsplatzbelastung Ihrer Mitarbeiter und in deren Zufriedenheit in den verschiedenen Bereichen.
Anhand der Ergebnisse, stellen Sie zunächst den Ist-Zustand fest.
Sie erkennen, in welchen Bereichen es Probleme gibt und welcher Art diese sind.
Im zweiten Schritt können Sie sodann gezielt an den Problemstellungen ansetzen und konkrete Handlungsempfehlungen aussprechen.
Dadurch verbessern Sie die Arbeitsbedingungen Ihrer Mitarbeiter und stärken deren Bindung an das Unternehmen durch eine stärkere Unternehmensattraktivität.
So kommen Sie auch Ihrer Fürsorgepflicht als Arbeitgeber nach und vermeiden den krankheitsbedingten Ausfall Ihrer Mitarbeiter durch Arbeitsplatzbelastung.