Prozessanalyse effektiv vorbereiten mit einer Umfrage

Prozessanalyse mithilfe einer Umfrage

Mit unserer Umfrage-Vorlage können Prozesse effizient bewertet und Verbesserungspotenziale identifiziert werden. Sie schafft Klarheit, spart Zeit und fokussiert auf die relevanten Optimierungsbereiche.

Immobilienscout 24 ist begeisterter easyfeedback Nutzer

„Die Identifikation von Nutzerbedürfnissen gehört zum essentiellen Kern unseres Geschäfts. easyfeedback begleitet uns schon seit mehreren Jahren bei dieser Aufgabe. Wir schätzen besonders die intuitive Bedienbarkeit sowie den professionellen Support.“

Franziska Becker
Guild Lead User Experience Research
TUI ist begeisterter easyfeedback Nutzer

„Wir nutzen easyfeedback für interne und externe Umfragen – schnell, bequem und „easy”! Der unkomplizierte und herzliche Support zaubert uns ein Lächeln aufs Gesicht und wir freuen uns über die stete Weiterentwicklung der Plattform.“

Jennifer Fischer
Guest & Competitor Insights Analyst

Warum Prozessanalysen per Umfrage bewerten?

Die Vorbereitung einer Prozessbewertung per Mitarbeiterumfrage ist eine einfache und wirkungsvolle Methode, um den Analyseprozess für alle Beteiligten effizient und zielführend zu gestalten.

Wie viel Potenzial in Prozessen steckt, zeigt eine Civey-Studie im Auftrag von Allgeier inovar (Mai 2026, 1.000 Erwerbstätige mit überwiegend administrativen Tätigkeiten): 36 % verlieren täglich mehr als eine Stunde Arbeitszeit durch ineffiziente Abläufe – hochgerechnet rund 28 Arbeitstage im Jahr. Zu den größten Zeitfressern zählen die Suche nach Dokumenten und Informationen (38 %), der Wechsel zwischen zu vielen Systemen (33 %) und unklare Zuständigkeiten (29 %). Wer diese Engpässe kennt, sind die Beschäftigten selbst – eine Umfrage macht ihr Wissen nutzbar.

Teilnehmende können in Ruhe über bestehende Abläufe, Engpässe, Schwachstellen und Optimierungspotenziale nachdenken und diese strukturiert formulieren.

Gleichzeitig erhalten Prozessverantwortliche frühzeitig einen Überblick über kritische Themen und können sich gezielt auf Verbesserungsmaßnahmen vorbereiten.

So wird der Austausch strukturierter, konzentriert sich auf die wichtigsten Punkte und stellt sicher, dass kein Optimierungspotenzial übersehen wird.

Eine standardisierte Umfrage spart Zeit und zeigt, dass die Meinung der Mitarbeitenden oder Stakeholder wertgeschätzt wird.

Typische Inhalte sind Rückmeldungen zu Abläufen, Engpässen, Verbesserungsvorschlägen und Innovationsideen.

Nutzen Sie unsere Vorlage, um Ihre Prozesse gezielt zu bewerten und kontinuierlich zu verbessern!

Inhalte der Vorlage:

  • Erfassung allgemeiner Informationen
  • Beschreibung des Prozesses
  • Bewertung des Prozesses
  • Fragen zur Digitalisierung & Automation
  • Verbesserungsvorschläge

Ziele der Befragung:

  • Strukturierte Vorbereitung auf die Prozessbewertung
  • Erfassung von Stärken, Schwächen und Verbesserungspotenzialen der Abläufe
  • Förderung der Beteiligung und Eigenverantwortung der Mitarbeitenden
  • Offener Austausch über Herausforderungen, Engpässe und Schnittstellen
  • Erkennung von Schulungs- oder Unterstützungsbedarf
  • Klärung von Erwartungen an Prozessoptimierungen

Hilfreiche Funktionen für die Befragung:

  • Befragungsoptionen: anonym, teilanonym, personalisiert
  • Einladungsoptionen: Link, E-Mail, QR-Code u.v.m.
  • KI-Analyse der Ergebnisse inkl. Handlungsempfehlungen
DSGVO-konforme Online-Umfragen

Datenschutz „made in Germany“ (DSGVO)

Anonyme Teilnahme an Umfragen

Anonymitätsfunktion für ehrliches Feedback

Beispielaufbau einer Umfrage zur Prozessanalyse

Eine gute Prozessumfrage fragt nicht nach dem Prozess im Allgemeinen, sondern nach konkreten Erfahrungen der Menschen, die ihn täglich durchlaufen. Hier ein Beispiel, das den Themenblöcken der Vorlage folgt:

 

Einleitung und Begrüßung

 

Beispieltext:

"Liebe Kolleginnen und Kollegen, 

Sie kennen den Prozess [Name des Prozesses] aus der täglichen Praxis am besten.

Mit dieser Umfrage möchten wir herausfinden, wo es im Ablauf hakt und was sich vereinfachen lässt. Die Teilnahme dauert ca. 10 Minuten und ist auf Wunsch anonym."

 

Allgemeine Informationen

  • In welchem Bereich arbeiten Sie, und welche Rolle haben Sie im Prozess?
  • Wie häufig durchlaufen Sie diesen Prozess? (täglich / wöchentlich / monatlich)

 

Beschreibung des Prozesses

  • Sind Ihnen alle Prozessschritte und Zuständigkeiten klar? (Ja / Teilweise / Nein)

 

Bewertung des Prozesses

  • Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit dem aktuellen Ablauf? (Skala 1–5)
  • Welcher Schritt kostet Sie die meiste Zeit? (offenes Textfeld)

 

Digitalisierung & Automation

  • Wie viel Ihrer Arbeitszeit in diesem Prozess entfällt auf manuelle Dateneingabe oder doppelte Erfassung? (unter 10 % / 10–30 % / über 30 %)
  • Welche Systeme nutzen Sie, und wo fehlt eine Anbindung?

 

Verbesserungsvorschläge

  • Welcher Schritt sollte aus Ihrer Sicht zuerst vereinfacht oder automatisiert werden? (offenes Textfeld)

 

Abschlusstext

 

Beispieltext:

"Vielen Dank für Ihre Einschätzung.

Wir werten alle Antworten aus und informieren Sie über die nächsten Schritte der Prozessverbesserung."

 

So entsteht aus fünf kurzen Blöcken eine Grundlage, die Zahlen und Erfahrungswissen verbindet: Sie sehen nicht nur, wie lange ein Prozess dauert, sondern auch, wo die Beteiligten die Ursachen vermuten.

Häufig gestellte Fragen zur Prozessanalyse

Eine Prozessanalyse ist die systematische und strukturierte Untersuchung von Arbeitsabläufen, Geschäftsprozessen oder betrieblichen Tätigkeiten innerhalb eines Unternehmens oder einer Organisation.

Sie dient dazu, einzelne Schritte eines Prozesses genau zu erfassen, zu dokumentieren und anschließend kritisch zu bewerten.

Ziel ist es, Transparenz über den Ablauf zu schaffen und herauszufinden, wie effizient, wirtschaftlich und fehlerfrei ein Prozess tatsächlich funktioniert.

Im Mittelpunkt der Prozessanalyse steht die Frage, wie ein Prozess aktuell abläuft (Ist-Zustand) und wie er verbessert werden kann (Soll-Zustand).

Dazu werden alle beteiligten Aktivitäten, Personen, Ressourcen, Informationen sowie Zeiten und Kosten betrachtet.

Oft werden Prozesse grafisch dargestellt, zum Beispiel durch Flussdiagramme, Ablaufpläne oder BPMN-Modelle. Diese Visualisierungen helfen dabei, komplexe Abläufe besser zu verstehen und Schwachstellen leichter zu erkennen.

Ein wichtiger Bestandteil der Prozessanalyse ist das Aufdecken von Problemen.

Dazu zählen zum Beispiel unnötige Wartezeiten, doppelte Arbeitsschritte, lange Entscheidungswege, Medienbrüche, Fehlerquellen oder eine schlechte Kommunikation zwischen Abteilungen.

Solche Schwachstellen können die Produktivität senken, Kosten erhöhen oder die Qualität der Ergebnisse beeinträchtigen.

Durch die Analyse können diese Punkte gezielt identifiziert und anschließend verbessert oder beseitigt werden.

Die Ziele einer Prozessanalyse sind vielfältig.

Sie reichen von der Verkürzung von Durchlaufzeiten über die Senkung von Kosten bis hin zur Verbesserung der Produkt- oder Dienstleistungsqualität.

Außerdem trägt sie dazu bei, die Kundenzufriedenheit zu steigern und die Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens zu sichern.

In vielen Fällen bildet die Prozessanalyse die Grundlage für weitere Maßnahmen wie Prozessoptimierung, Automatisierung oder Digitalisierung.

Ein praktisches Beispiel ist der Bestellprozess in einem Unternehmen.

Wenn eine Bestellung sehr lange dauert, kann eine Prozessanalyse zeigen, dass mehrere Genehmigungen oder manuelle Dateneingaben den Ablauf verzögern.

Durch die Einführung digitaler Systeme oder die Reduzierung von Zwischenschritten kann der Prozess deutlich beschleunigt werden.

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass die Prozessanalyse ein wichtiges Instrument des Prozessmanagements ist.

Sie hilft Unternehmen dabei, ihre Abläufe besser zu verstehen, Schwächen zu erkennen und gezielte Verbesserungen umzusetzen, um langfristig effizienter und erfolgreicher zu arbeiten.

1. Ziel: Effizienzsteigerung

  • Abläufe optimieren, Engpässe beseitigen
  • Ressourcen besser nutzen (Personal, Zeit, Material)
  • Durchlaufzeiten verkürzen

 

2. Ziel: Kostenreduktion

  • Prozesskosten senken durch Eliminierung von Verschwendung
  • Fehlerkosten und Nacharbeit minimieren
  • Kostentreiber innerhalb von Prozessen identifizieren

 

3. Ziel: Qualitätsverbesserung

  • Standardisierung und Vereinfachung von Abläufen
  • Fehlerquoten reduzieren
  • Qualität der Produkte oder Dienstleistungen erhöhen
  • Kundenzufriedenheit steigern

 

4. Ziel: Transparenz schaffen

  • Klarheit über Prozessschritte, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten
  • Ist- und Soll-Prozesse sichtbar machen
  • Grundlage für Steuerung und Controlling schaffen
  • Basis für Kennzahlen (KPIs) und Monitoring

 

5. Ziel: Grundlage für Prozessoptimierung und Digitalisierung

  • Prozesse identifizieren, die automatisiert oder digitalisiert werden können
  • Datenbasis für Workflow-Systeme, RPA oder Process Mining schaffen

 

6. Ziel: Risikominimierung

  • Früherkennung von Fehlerquellen und Engpässen
  • Risiken bewerten (z. B. mittels FMEA)
  • Proaktive Maßnahmen zur Vermeidung von Störungen einleiten

 

7. Ziel: Verbesserung der Kommunikation

  • Einheitliches Verständnis der Abläufe im Team
  • Schnittstellenprobleme zwischen Abteilungen sichtbar machen
  • Grundlage für Change-Management bei Prozessänderungen

Interviews, Workshops und Beobachtung liefern tiefe Einblicke, erreichen aber nur wenige Personen. Eine Umfrage ergänzt sie: Sie erfasst die Erfahrungen vieler Prozessbeteiligter gleichzeitig, kann anonym erfolgen und deckt so auch Schwachstellen auf, die im Gespräch ungern genannt werden. Besonders wirkungsvoll ist die Kombination mit harten Kennzahlen wie Durchlaufzeit oder Fehlerquote: Die Zahlen zeigen, wo ein Prozess hakt, die Umfrage erklärt warum. Geht es Ihnen vor allem um die Leistungsfähigkeit von Teams, hilft die Vorlage zum Mitarbeiterengagement.

1. Art: Strategische Prozessanalyse

  • Ziel: Übergeordnete, langfristige Prozessoptimierung
  • Fokus: Gesamtprozesslandkarte oder Kernprozesse
  • Fragen:
    • Welche Prozesse sind kritisch für Unternehmensziele?
    • Welche Prozesse bringen den größten Mehrwert?
  • Instrumente:
    • Wertstromanalyse
    • Prozesslandkarte
    • Benchmarking
  • Beispiel: Analyse aller Kernprozesse im Unternehmen zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit

 

2. Art: Operative Prozessanalyse

  • Ziel: Detaillierte Optimierung einzelner Prozesse
  • Fokus: Abläufe, Durchlaufzeiten, Schnittstellen, Fehlerquellen
  • Fragen:
    • Wo treten Verzögerungen auf?
    • Welche Schritte verursachen Kosten oder Fehler?
  • Instrumente:
    • Flowcharts
    • BPMN
    • Zeitstudien
    • Kennzahlenanalyse
    • FMEA
  • Beispiel: Optimierung des Rechnungsprüfungsprozesses, um Durchlaufzeiten zu verkürzen

 

3. Art: Quantitative Prozessanalyse

  • Ziel: Messbare Kennzahlen erheben und auswerten
  • Fokus: Zahlen, Statistiken, Häufigkeiten
  • Instrumente:
    • Prozesskostenrechnung
    • Durchlaufzeitmessung
    • KPIs, Pareto-Analyse
    • Prozess-Mining
  • Beispiel: Analyse der Bearbeitungszeit und Fehlerquote im Reklamationsprozess

 

4. Art. Qualitative Prozessanalyse

  • Ziel: Verständnis von Abläufen, Ursachen und Problemen
  • Fokus: Subjektive Einschätzungen, Wissen der Beteiligten
  • Instrumente:
    • Interviews
    • Workshops
    • Beobachtung
    • Umfragen
    • Dokumentenanalyse
  • Beispiel: Identifikation von Engpässen durch Mitarbeiterbefragung

 

5. Art: Wertorientierte Prozessanalyse

  • Ziel: Prozesse auf Wertschöpfung überprüfen
  • Fokus: Unterscheidung zwischen wertschöpfenden und nicht-wertschöpfenden Tätigkeiten
  • Instrumente:
    • Wertstromanalyse
    • Lean-Methoden
  • Beispiel: Reduzierung von Verschwendung im Produktionsprozess

1. Schritt: Zielsetzung & Planung

Fragen klären:

  • Welcher Prozess wird analysiert?
  • Was soll verbessert werden (Effizienz, Qualität, Kosten, Durchlaufzeit)?

 

Abgrenzung des Prozesses:

  • Start, Ende, Schnittstellen

 

Ressourcenplanung:

  • Zeit, Beteiligte, Methoden, Werkzeuge

 

Beispiel:

  • „Wir analysieren den Rechnungsprüfungsprozess, um Durchlaufzeiten um 20 % zu reduzieren.“

 

2. Schritt: Ist-Analyse (Daten- und Informationssammlung)

Methoden:

  • Interviews, Workshops, Beobachtung
  • Dokumentenanalyse, Umfragen
  • Prozesslogfiles / IT-Daten (Process Mining)

 

Ziel:

  • Den aktuellen Prozess genau verstehen (Ist-Prozess)

 

Ergebnis:

  • Prozessbeschreibung, Prozessdiagramme, Kennzahlen

 

3. Schritt: Prozessdarstellung

Visualisierung:

  • Flowcharts, BPMN, Swimlane-Diagramme, Wertstromanalyse

 

Zweck:

  • Prozessschritte, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten klar darstellen
  • Engpässe und Doppelarbeit sichtbar machen

 

4. Schritt: Prozessbewertung

Analyse:

  • Schwachstellen erkennen (z. B. Verzögerungen, Fehler, redundante Arbeit)
  • Kennzahlen auswerten (Durchlaufzeit, Fehlerquote, Kosten)

 

Instrumente:

  • Pareto-Analyse, Ursachenanalyse (5-Why, Ishikawa), Zeitstudien, FMEA

 

5. Schritt: Soll-Konzeption / Verbesserungsvorschläge

Ziele:

  • Optimierungspotenziale definieren
  • Priorisierung der Maßnahmen

 

Beispiele:

  • Automatisierung von Routineaufgaben
  • Standardisierung von Abläufen
  • Verbesserung der Schnittstellen

 

6. Schritt: Umsetzung & Monitoring

Pilotprojekte:

  • Kleine Testläufe der neuen Prozesse

 

Kontrolle:

  • KPIs, Durchlaufzeiten, Fehlerquoten beobachten

 

Anpassung:

  • Feinanpassung auf Basis der Messwerte

 

7. Schritt: Dokumentation & Kommunikation

Ergebnisdokumentation:

  • Ist- und Soll-Prozess, Maßnahmenplan, Verantwortlichkeiten

 

Kommunikation:

  • Schulung der Mitarbeitenden
  • Freigabe durch Management

 

Ziel:

  • Nachhaltige Einführung der Prozessverbesserungen

1. Methode: Qualitative Instrumente

Interviews

  • Gespräche mit Mitarbeitenden/Prozessbeteiligten
  • Wissen über tatsächliche Abläufe (Ist-Prozess)
  • Aufdecken informeller Arbeitsschritte

 

Workshops

  • Gemeinsame Prozessaufnahme im Team
  • Förderung von Transparenz und Akzeptanz

 

Beobachtung / Gemba Walk

  • Direkte Beobachtung am Arbeitsplatz
  • Realität statt Dokumentation analysieren
  • Häufig im Lean Management

 

Dokumentenanalyse

  • Arbeitsanweisungen, Handbücher, Reports prüfen
  • Soll-Ist-Vergleich

 

Umfragen / Fragebögen

  • Standardisierte Erhebung von Meinungen, Einschätzungen oder Erfahrungen der Mitarbeitenden
  • Vorteil: große Datenmengen schnell erfassen
  • Kombination aus geschlossenen Fragen (quantitativ) und offenen Fragen (qualitativ) möglich
  • Gut, um Schwachstellen, Zufriedenheit, oder Verbesserungsvorschläge zu erfassen

 

2. Methode: Grafische Darstellungsinstrumente

Flussdiagramm (Flowchart)

  • Einfache Darstellung von Prozessschritten und Entscheidungen
  • Gut für einfache Prozesse

 

BPMN (Business Process Model and Notation)

  • Standardisierte Modellierungssprache
  • Sehr detailliert und professionell
  • Für komplexe Geschäftsprozesse geeignet

 

Swimlane-Diagramm

  • Prozesse nach Verantwortlichkeiten getrennt
  • Zeigt Schnittstellen und Übergaben

 

Wertstromanalyse (Value Stream Mapping)

  • Material- und Informationsflüsse
  • Identifikation von Verschwendung
  • Kerninstrument im Lean Management

 

3. Methode: Quantitative Analyseinstrumente

Kennzahlenanalyse (KPIs)

  • Durchlaufzeit
  • Bearbeitungszeit
  • Fehlerquote
  • Kosten
  • Termintreue

Zeitmessung / Zeitstudien

  • REFA-Methoden
  • Ermittlung von Soll-Zeiten

 

Prozesskostenrechnung

  • Zuordnung von Kosten zu Prozessschritten
  • Identifikation von Kostentreibern

 

Statistik-Tools

  • Histogramme
  • Pareto-Analyse (80/20-Regel)
  • Ursachen-Wirkungs-Diagramm (Ishikawa)

 

4. Methode: Ursachenanalyse

  • 5-Why-Methode
  • Mehrfaches „Warum?“ fragen
  • Root Cause finden

 

Ishikawa-Diagramm (Fischgrätendiagramm)

  • Strukturierte Ursachenanalyse
  • Kategorien: Mensch, Maschine, Material, Methode, Milieu, Messung

 

FMEA (Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse)

  • Risiken systematisch bewerten
  • Priorisierung durch Risikoprioritätszahl (RPZ)

 

5. Methode: Digitale Instrumente

Process Mining

  • Automatische Analyse von IT-Logdaten
    Tatsächliche Prozesspfade sichtbar
    Soll-Ist-Abweichungen erkennbar

Workflow-Management-Systeme

  • Tracking von Prozessdaten in Echtzeit

1. Effizienz-Kennzahlen

Durchlaufzeit (Lead Time)

  • Zeit von Prozessstart bis Prozessende
  • Ziel: Reduzierung von Wartezeiten und Verzögerungen

 

Bearbeitungszeit (Cycle Time)

  • Zeit, die aktiv für einen Prozessschritt benötigt wird

 

Termintreue / Liefertreue (On-Time Delivery)

  • Anteil der Prozesse, die pünktlich abgeschlossen werden

 

Prozessgeschwindigkeit

  • Anzahl der bearbeiteten Einheiten pro Zeiteinheit

 

2. Qualitäts-Kennzahlen

Fehlerquote / Rework-Rate

  • Anteil fehlerhafter Prozessdurchläufe
  • Ziel: Minimierung von Nacharbeit

 

First Pass Yield (FPY)

  • Anteil der Prozesse, die beim ersten Durchlauf korrekt abgeschlossen werden

 

Kundenzufriedenheit / Service-Level

  • Bewertung der Prozessqualität aus Kundensicht

 

Compliance-Quote

  • Anteil der Prozessschritte, die den definierten Standards entsprechen

 

3. Kosten-Kennzahlen

Prozesskosten / Kosten pro Einheit

  • Gesamtkosten des Prozesses / bearbeitete Einheit

 

Kosten für Nacharbeit oder Fehler

  • Summe der Ressourcen, die für Fehlerkorrekturen eingesetzt werden

 

Ressourcenauslastung

  • Anteil der eingesetzten Mitarbeiter, Maschinen oder Material, der produktiv genutzt wird

 

4. Weitere Kennzahlen

Durchsatz / Output

  • Anzahl der abgeschlossenen Prozessvorgänge pro Zeiteinheit

 

Wartezeiten / Leerlaufzeiten

  • Zeiträume ohne Wertschöpfung im Prozess

 

Schnittstellenprobleme

  • Anzahl der Verzögerungen oder Fehler bei Übergaben zwischen Abteilungen

 

Abbruchquote / Drop-Rate

  • Anteil von Prozessen, die vorzeitig gestoppt werden

1. Katgeorie: Allgemeine Informationen

  • In welchem Bereich / Abteilung sind Sie tätig?
  • Welche Rolle spielen Sie im Prozess? (z. B. ausführend, kontrollierend, steuernd)
  • Wie häufig führen Sie diesen Prozess durch? (täglich / wöchentlich / monatlich)

 

2. Kategorie: Prozessverständnis

  • Sind Ihnen die Prozessschritte klar? (Ja / Teilweise / Nein)
  • Wie gut verstehen Sie die Schnittstellen zu anderen Abteilungen? (Skala 1–5)
  • Gibt es Unklarheiten oder redundante Arbeitsschritte? (Offene Frage)

 

3. Kategorie: Effizienz und Aufwand

  • Wie lange dauert ein typischer Prozessdurchlauf? (Angabe in Minuten/Stunden/Tagen)
  • Wo sehen Sie Engpässe oder Verzögerungen? (Offene Frage)
  • Welche Prozessschritte sind besonders zeitaufwendig? (Offene Frage / Multiple Choice)
  • Gibt es wiederkehrende Fehler oder Probleme? (Ja / Nein + Beschreibung)

 

4. Kategorie: Qualität und Fehler

  • Wie häufig treten Fehler oder Abweichungen im Prozess auf? (Nie / Selten / Häufig / Sehr häufig)
  • Welche Ursachen sehen Sie für diese Fehler? (Offene Frage / Multiple Choice)
  • Wie wirken sich diese Fehler auf das Ergebnis oder den Kunden aus? (Offene Frage)

 

5. Kategorie: Verbesserungspotenzial

  • Welche Schritte könnten Ihrer Meinung nach vereinfacht oder automatisiert werden? (Offene Frage)
  • Wo sehen Sie Potenzial für eine Optimierung der Schnittstellen? (Offene Frage)
  • Welche Vorschläge haben Sie zur Prozessverbesserung? (Offene Frage)

 

6. Kategorie: Bewertung des Prozesses

  • Wie zufrieden sind Sie insgesamt mit dem aktuellen Prozess? (Skala 1–5)
  • Wie gut unterstützt der Prozess Ihre tägliche Arbeit? (Skala 1–5)
  • Wie hoch schätzen Sie die Effizienz des Prozesses ein? (Skala 1–5)

 

7. Kategorie: Offene Anmerkungen

  • Haben Sie weitere Anmerkungen oder Verbesserungsvorschläge zum Prozess? (Offene Frage)

 

Ein Auswertungsbeispiel: 20 Beteiligte beantworten die offene Frage „Wo sehen Sie Engpässe?“. Die KI-Analyse von easyfeedback fasst die Textantworten zu Themen zusammen und zeigt den prozentualen Anteil je Thema: Genehmigungsschritte 40 %, doppelte Dateneingabe 30 %, unklare Zuständigkeiten 20 %, Sonstiges 10 %. Die ersten beiden Themen machen zusammen 70 % aus – nach dem Pareto-Prinzip der Ansatzpunkt, mit dem Sie zuerst starten.

Einen Fragebogen zur Prozessanalyse können Sie auch als Word-Dokument anlegen – dann müssen Sie ihn aber manuell verteilen, ausgefüllte Dokumente einsammeln und die Antworten von Hand zusammenführen. Mit easyfeedback nutzen Sie dieselben Inhalte digital: automatischer Versand, anonyme Teilnahme und eine Auswertung, die Engpässe auf einen Blick sichtbar macht.

Sie befinden sich in professioneller Gesellschaft

Immoscout 24 Logo
Tui Logo
Porsche Logo
Lufthansa Logo
Jaegermeister Logo

Engpässe in Ihren Prozessen sichtbar machen

Starten Sie mit easyfeedback und fragen Sie die Menschen, die Ihre Prozesse täglich erleben. Anonym, sofort startklar und mit KI-Analyse, die Antworten interpretiert.

Result

STUDIO

Das Performance Add-On für Ihre Analyse

easyfeedback Result Studio 2