Aus welchen Säulen besteht die innerbetriebliche Kommunikation?

Zu den zentralen  Säulen  der innerbetrieblichen Kommunikation zählen die Kommunikationsstrategie, die Kommunikationskultur sowie die Kommunikationsstruktur.

Sie bilden gemeinsam die Grundlage für einen funktionierenden Informationsaustausch innerhalb einer Organisation und tragen maßgeblich zu einer effizienten Zusammenarbeit bei.

1. Säule: Kommunikationsstrategie

Die Kommunikationsstrategie umfasst sowohl die konzeptionelle als auch die strategische Planung der internen Kommunikation.

Im Mittelpunkt steht dabei die Frage, welche Informationen die Mitglieder der Organisation benötigen, um ihre Aufgaben erfolgreich und zielgerichtet erfüllen zu können.

Eine wirkungsvolle Kommunikationsstrategie orientiert sich an den Bedürfnissen der Mitarbeiter und stellt sicher, dass relevante Informationen zum richtigen Zeitpunkt, in angemessener Form und an die jeweils passenden Zielgruppen vermittelt werden.

Dadurch wird Transparenz geschaffen und die Handlungsfähigkeit der Organisation insgesamt gestärkt.

2. Säule: Kommunikationskultur

Die Kommunikationskultur befasst sich mit der Art und Weise, wie innerhalb des Unternehmens miteinander kommuniziert wird.

Sie thematisiert den Umgangston sowie die grundlegenden Werte, die für eine erfolgreiche Zielerreichung und ein wertschätzendes Miteinander erforderlich sind.

Eine positive Kommunikationskultur fördert Offenheit, Vertrauen und gegenseitigen Respekt und schafft damit ein Klima, in dem sich Mitarbeiter gehört und ernst genommen fühlen.

Dies betrifft nicht nur die Kommunikation zwischen Führungskräften und Mitarbeitern, sondern auch den Austausch unter Kollegen.

Häufig ist die Kommunikationskultur eng mit der Unternehmensphilosophie, einem Leitbild für die Zusammenarbeit sowie einer Führungsstrategie verknüpft, die auf Transparenz, Dialog und Beteiligung setzt.

3. Säule: Kommunikationsstruktur

Die Kommunikationsstruktur beschreibt schließlich die organisatorischen Prozesse und Rahmenbedingungen, die eine funktionierende Kommunikation ermöglichen.

Sie legt fest, auf welchen Wegen Informationen im Unternehmen weitergegeben werden, welche Kommunikationskanäle genutzt werden und wer für das Senden, Empfangen und Weiterleiten von Informationen verantwortlich ist.

Dabei wird zwischen zentralisierten Strukturen mit wenigen, kurzen und damit schnellen Kommunikationswegen und dezentralisierten Strukturen mit mehreren und längeren Kommunikationswegen unterschieden.

Eine klar definierte und effiziente Kommunikationsstruktur trägt wesentlich dazu bei, dass Informationen reibungslos fließen, Missverständnisse vermieden werden und Entscheidungsprozesse beschleunigt werden.

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