Keine Angst vor Shitstorm

Keine Angst vor Shitstorm

Veränderung und Optimierung heißt auch sich mit negativen Kommentaren aus einander zusetzen. Je nach Unternehmensgröße und Stimmung in den einzelnen Abteilungen, kann es sein, dass einige Mitarbeiter die Mitarbeiterbefragung als Ventil für sich selber nutzen. 

Aber, gerade wenn Sie diesbezüglich Bedenken haben, ist dies ein Anzeichen dafür, dass Veränderungen notwendig sind und es im Unternehmen Diskrepanzen gibt. 

In dieser Situation besprechen Sie im Vorfelde, wo und durch was die schlechte Stimmung verursacht wird und werden könnte. Richten Sie Ihre Mitarbeiterbefragung auf diese Bereiche aus und fragen Sie aktiv nach der Ist-Situation und wie sich die Mitarbeiter die Soll-Situation vorstellen.

Gehen Sie offen mit dem Thema um. Sprechen Sie mit Ihren Führungskräften und mit Ihren Mitarbeitern. Zeigen Sie beiden Seiten, dass die jetzige Situation verbessert werden soll. 

In erster Linie geht es nicht um Schuldzuweisen – nicht gegenüber Führungskräften und nicht gegenüber Mitarbeiter. Dennoch kann oder wird der eine oder andere die Befragung als Ventil nutzen. Das ist dann für Sie der Punkt an dem Sie tiefer nachforschen sollten. Lesen Sie in Kommentaren zwischen den Zeilen und identifizieren Sie die Gründe.

Möglichkeiten der Ursache:

• Oftmals hat sich aus einer Kleinigkeit heraus, oder einem falschen Ton eine negative Haltung ergeben, welche sich im Verlauf „hochgeschaukelt“ hat. 

• Management-Prinzipien werden nicht sauber an die Mitarbeiter kommuniziert.

• Ein zu harter Ton erweckt den Anschein eines negativen Arbeitsumfelds, ist aber vermutlich nur daher bedingt, dass Leistungen nicht wie erwünscht erbracht werden

Das Zwischenmenschliche spielt eine große Rolle in der Stimmung zwischen Führungskräften und Mitarbeitern. 

Wenn Sie gezielt nach den Ursachen fragen und alle beteiligten vorher involviert haben, werden Sie die Ursachen finden und beheben können.

Wie Sie Führungskräfte nicht an den Pranger stellen (4/9)