Wie Sie Führungskräfte nicht an den Pranger stellen

Wie Sie Führungskräfte nicht an den Pranger stellen

Abteilungsleiter, Führungskräfte und Manager sind wichtige Schlüsselpersonen im Unternehmen. Sie tragen die Philosophie und Unternehmensziele an die Mitarbeiter weiter, und sind im Daily Business aktiv. Umso wichtiger ist es, dass die Personen fachliche und persönliche Kompetenzen mitbringen.

Um die Führungskräfte bei einer Mitarbeiterbefragung zu der internen Kommunikation oder Führungsstilen nicht an den „öffentlichen“ Pranger zu stellen, ist die Art der Fragestellung entscheidend. 

Mit einer Frage auf die persönlichen Fähigkeiten und Zusammenarbeit der Führungskräfte, geben Sie Ihren Mitarbeitern ein direktes Ventil: 

„Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit mit Max Mustermann?“ 

„Wo sehen Sie bei Hr. Mustermann verbesserungsbedarf?“

Mit einer leicht abgeänderten Fragestellung entkräften Sie die Situation und stellen Ihre Führungskräfte nicht „öffentlich“ an den Pranger: 

„Wie beurteilen Sie die Zusammenarbeit im Team/Abteilung?“ 

„Was könnte aus Ihrer Sicht verbessert werden?“ 

Mögliche Defizite bei Ihren Führungskräften können Sie dann zwischen den Zeilen der Auswertung lesen und gegebenenfalls für die Führungskraft ein 360 Grad Feedback anbieten.

Die Art der Fragestellung sollte dahingehend gewählt werden, wie sich die Zusammenarbeit in Ihrem Unternehmen gestaltet. Herrscht bei Ihnen eine offene, freundliche Kultur, dann können Sie direkter auf die persönlichen Kompetenzen eingehen.

Haben Sie bereits jetzt bedenken eine Mitarbeiterbefragung durchzuführen, sollten Sie Ihre Fragen mit Bedacht wählen. Versetzen Sie sich in die Lage der Mitarbeiter und wie Sie dann auf die jeweilige Frage antworten würden.

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