Involvieren Sie den Betriebsrat bei Mitarbeiterbefragungen

Involvieren Sie den Betriebsrat bei Mitarbeiterbefragungen

Die Aufgabe des Betriebsrates ist die Interessen der Mitarbeiter gegenüber dem Arbeitgeber zu vertreten. Der Betriebsrat hat somit ein hohes Interesse daran, welche Maßnahmen mit Mitarbeitern durchgeführt werden und wie diese dabei „geschützt“ sind. 

Je nach Art der Mitarbeiterbefragung ist es demzufolge wichtig, wie die Befragung durchgeführt wird. 

Bei einer organisatorischen Befragung, beispielsweise zur Anmeldung von einem bevorstehenden Event (Sommerfest), wird Ihr Betriebsrat vermutlich ohne Bedenken zustimmen, dass personenbezogene Daten abgefragt werden. Denn ohne diese Angaben, wäre die Befragung nicht möglich.

Bei einer Mitarbeiterumfrage zur internen Kommunikation, Zufriedenheit oder einem 360 Grad Feedback spielt die Anonymität eine wichtige Rolle. In keinem Fall dürfen sich für den Mitarbeiter negative Konsequenzen aus der Teilnahme ableiten. 

Hier wird Ihr Betriebsrat genau auf die Art der Durchführung achten. 

Um den Betriebsrat von Anfang an in das Befragungsprojekt zu integrieren und auch dessen Zustimmung zu erhalten, hat sich folgendes Vorgehen bewährt:

  1. Ziele der Mitarbeiterbefragung definieren
    Welches Ziel möchten Sie mit der Befragung erreichen? Benötigen Sie Feedback zu organisatorischen Zwecken? Diese Art der Befragung ist unkritisch, obwohl die Daten personalisiert benötigt werden.

    Möchten Sie die interne Kommunikation verbessern, oder den Mitarbeitern eine Stimme zur freien Meinungsäußerung geben, dann steht nicht das personalisierte Feedback im Vordergrund, sondern das Stimmungsbild im Unternehmen/Abteilung. Hierbei benötigen Sie keine persönlichen Angaben, und somit kann/muss die Befragung anonym durchgeführt werden.

    Definieren Sie zuerst die Ziele Ihrer Befragung und warum und welche Ergebnisse Sie benötigen.
     
  2. Betriebsrat involvieren
    Sobald Sie die Ziele und das Vorhaben definiert haben, können Sie bereits den Betriebsrat involvieren. Auch wenn Sie noch keinen fertig konzipierten Fragebogen vorliegen haben, empfiehlt es sich den Betriebsrat frühzeitig miteinzubeziehen, um ggf. direkt am Anfang die Ausrichtung und Durchführung anzupassen.
     
  3. Fragebogen
    Im nächsten Schritt finalisieren Sie Ihren Fragebogen, definieren mit welchen Fragen Sie welches Ziel verfolgen und wie die Anonymität sichergestellt wird.

    Wenn Sie den Fragebogen bereits in easyfeedback anlegen, können Sie diesen ganz einfach per Link (Mail) Ihrem Betriebsrat zukommen lassen. Somit kann dieser 1:1 den fertigen Fragebogen einsehen und freigeben.
     
  4. Datenschutz
    Neben der Anonymität und dem inhaltlichen Schutz der Daten spielt ebenfalls der technische Datenschutz eine wichtige Rolle bei Mitarbeiterbefragungen.

    Mit easyfeedback setzen Sie auf eine Software-Lösung, die komplett unter dem deutschen Datenschutz entwickelt wurde. Unter folgendem Link erfahren Sie alles zum Datenschutz bei easyfeedback. Diesen Link können sie gerne an Ihren Betriebsrat weiterleiten. Zum easyfeedback Datenschutz.

Anonymität bei Mitarbeiterbefragung (6/9)

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