Wie Sie die Akzeptanz für Mitarbeiterbefragungen herstellen

Wie Sie die Akzeptanz für Mitarbeiterbefragungen herstellen

Egal, ob bei Mitarbeiterbefragungen oder bei allen anderen Befragungen: Die Teilnehmer müssen für sich einen persönlichen Nutzen aus der Teilnahme ziehen. Wenn Sie keinen persönlichen Nutzen haben, dann werden Sie entweder nicht teilnehmen, keine wahrheitsgemäßen Antworten geben, oder unterstehen einem „freiwilligen Zwang“.

Um ein kontinuierliches Feedback-Management im Unternehmen zu implementieren, ist die Akzeptanz gegenüber den Mitarbeitern Voraussetzung zur Einführung. Und Akzeptanz schaffen Sie, wenn sich ein persönlicher Nutzen aus der Teilnahme für den Mitarbeiter ergibt.

Ein kleines Beispiel: 

In Ihrem Unternehmen ist die Stimmung zwischen Produktion und Management nicht optimal. Sie befürchten nun, dass eine Mitarbeiterumfrage, um die Diskrepanzen zu glätten, schnell als Ventil genutzt wird und die Produktionsmitarbeiter zum einen Ihren „Dampf“ ablassen, oder aber auch so gut wie kein Vertrauen für die Teilnahme vorhanden ist. 

In dieser Situation empfiehlt es sich mit einer „leichten“ Mitarbeiterbefragung zu starten. 

Starten Sie eine Mitarbeiterbefragung zu den internen Arbeitshilfsmitteln und zur Arbeitskleidung. Das sind persönliche Optimierungen für den einzelnen Mitarbeiter und nicht kritisch: 

„Was kann aus Ihrer Sicht am Arbeitsplatz verbessert werden?“ 

„Wie bewerten Sie Ihre Arbeitskleidung?“

„Beurteilen Sie die Qualität der Arbeitsmittel: Schuhe, Handschuhe, etc.“

Bei dieser Mitarbeiterbefragung gehen Sie auf den persönlichen Vorteil des Mitarbeiters ein. Wenn Sie jetzt im Anschluss zeitnah Taten folgen lassen, sieht der Mitarbeiter den Vorteil in der Teilnahme der Mitarbeiterbefragung.

Auf diese Weise stellen Sie die Akzeptanz her. In den nächsten Befragungen können Sie dann auch auf kritische Punkte eingehen, um hier Verbesserungen zu erzielen. 

Wählen Sie Ihre Fragen aber immer mit Bedacht. Eine direkte Frage zu den „negativen“ Punkten eines Vorgesetzten anzusprechen, wird auch genau die Art an Antwort auslösen. Besser Sie fragen, wo sich die Zusammenarbeit verbessern kann. Damit lenken Sie die Gedanken in einen positiven Bereich.

Keine Angst vor Shitstorm (3/9)

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